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Lohnen sich DIY-Workshops im Gartencenter?

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Do it yourself – das ist einer der großen aktuellen Erlebnistrends, für den Blumenfachgeschäfte und Gartencenter prädestiniert sind. Wer dabei auf die von Landgard initiierte „do-it-Roadshow“ zurückgreift, sichert sich nicht nur Kosten- und Organisationsvorteile. Doch lohnen sich solche Veranstaltungen überhaupt?

Bei den DIY-Workshops wird nicht nur mit Blumen und Pflanzen, sondern ebenfalls mit Wolle gearbeitet. Foto: Landgard

Positive Erfahrungen mit DIY-Veranstaltungen

„Ja, es lohnt sich, wir werden uns auch zukünftig für solche Veranstaltungen bewerben“, resümiert Marina Peters, Gartencenter Peters, gleich zu Beginn. Sie hat im Sommer in der Peters-Filiale in Bremen einen Landgard-DIY-Workshop zum Trendthema „Hygge“ veranstaltet und schon 2017 innerhalb der Veranstaltungsserie ein Weihnachtsthema übernommen.

In beiden Fällen waren die Erfahrungen positiv, wobei zugleich gilt: „Es sind Veranstaltungen zur Kundenbindung, unmittelbar verdienen lässt sich damit nichts.“

Kostenersparnis durch Roadshow

Der Landgard „do-it-Workshop“ dauert drei Stunden und setzt sich aus Bausteinen zusammen, die von verschiedenen Partnern übernommen werden. Landgard selbst stellt die Blumen und Pflanzen, bietet Werbemittel (etwa Plakate), beteiligt sich an der Pressearbeit und übernimmt die Gesamtkoordination. Für die Durchführung des Workshops vor Ort sorgt der Projektpartner Bloom‘s.

Gestellt wird mit dem Floristmeister Lucas Ernle der Workshop-Leiter, unterstützt von einer Floristin. Der dritte Partner ist die Firma bofrost, die mit dem Food-Truck-Konzept „The chilled Chef“ für die Verpflegung der Workshop-Teilnehmer sorgt. Allein diese Aufgabenabdeckung zeigt, wie hoch die Kostenersparnis bei dieser für Gartencenter konzipierten Roadshow ist.

Teilnehmer-Akquise über verschiedene Kanäle

Für Marina Peters blieb die Aufgabe, für zusätzliches Personal und geeignete Räumlichkeiten im Gartencenter zu sorgen – und natürlich für die Workshop-Teilnehmer. Akquiriert wurden die Gäste über den Newsletter des Gartencenters, über den Facebook-Kanal und über eine Anzeige, bei der der Workshop nur ein Thema unter anderen war. Die Anzeigenschaltung „brachte die besten Ergebnisse“, resümiert Marina Peters.

Und unterm Strich? „Do-it-yourself ist ein großes Thema, in einer erlebnisorientierten Welt sind Workshops ein wichtiger, weil nachhaltiger Aspekt der Kundenansprache“, ist Marina Peters überzeugt. Nachhaltig bedeutet, dass alle Teilnehmerinnen natürlich in ihrem Bekanntenkreis über den Workshop berichtet haben – und dabei sicher der Name Peters fiel.

Workshop-Teilnehmer kaufen und kommen wieder

„Alle Teilnehmerinnen, die zum ersten Mal bei uns waren, haben gleich nach dem Workshop etwas gekauft, viele kamen auch ein paar Tage später wieder“, ergänzt Marina Peters. Sie freut sich zu Recht, denn was kann man mit Veranstaltungen mehr erreichen?

Den kompletten Artikel lesen Sie in der TASPO 42/2018, die am 19. Oktober erschienen ist.