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Markenkonzepte von Volmary: von „Soul Food“ bis „Grow for Gold“

Mit Feingefühl und verlässlichem Gespür für Farbnuancen stellte Volmary auf dem Kaldenhof (Münster) eigene Konzepte vor. Erstmals sind auch die zur Anschauung gepflanzten Balkonkästen in einem Farbkonzept – Pflanzen zu Gefäß – gestaltet. Und es stellt sich sogleich ein Aha-Effekt ein. Denn wenn Profis am Werk sind, stimmen nicht nur die feinen Farbabstufungen. 

Es sind die Strukturen, die zusammen harmonieren, es sind unterschiedliche Pflanzenhöhen, die passen und nicht zuletzt auch die farblich stimmigen Kästen, die frisch und modern zum Gesamtbild beitragen. Solche Musterkästen könnte jeder Fachhandel seinen Kunden zeigen und sich damit profilieren.

Als Marke ist „Volmary – Grow for Gold“ bereits für ganz Europa aufgebaut. Sie soll den Gärtnern mit Etiketten und Töpfen in einheitlichem Volmary-Gelb im Verkauf helfen. Gedacht ist sie für ein Ganzjahressortiment in Gärtnereien und Fachgartencentern, ähnlich wie die Kiepenkerl-Profi-Line als Premium-Marke für anspruchsvolle Hobbygärtner.

„Volmary – Grow for Gold“ steht für eine moderne Linie, für attraktives Design und Freude im Garten, Spaß und Entspannung und richtet sich an eine etwas jüngere Zielgruppe. Aus dem goldenen Grundmodell sind jetzt sechs Farbkonzepte entstanden, erweitert auf Nachfrage und Bedarf der Kunden.

Farblich abgestimmte Töpfe können den Abverkauf gerade im Frühjahr unterstützen, wenn noch die üppige Blütenpracht fehlt. Die Verbraucher bekommen aber schon ein attraktives Produkt geboten und können die ganze Blütenpracht erahnen. Statt schwarzem Kulturtopf oder auch blauem Kiepenkerl-Topf machen die Farben einen völlig anderen Eindruck. Aber es muss gut zusammenpassen, gerade bei Rot- und Blautönen, alle Pflanzensorten sind auf ihre jeweiligen Farbkonzepte verteilt.

Das spricht für sich und hat eine ganz eigene Wirkung, wenn ein solcher Container in der Vermarktung steht, so Volker Schevel von Volmary. Etiketten mit abgestimmten Serien, nicht mit einzelnen Sorten, damit kein unnützes Durcheinander entsteht. Sondern eine klare Zielrichtung in Farbgebung und abgestimmten Tönen. Dazu gibt es Steck- und Hängeetiketten, viersprachig bedruckt, Farbklebebänder, farbige Kulturtöpfe. Und zu allem die passenden Pflanzensortimente, seien es Beet- und Balkonware, Frühjahrsblüher, Stauden, Herbstware oder blühende Zimmerpflanzen.

Mit einem eigenen dicken Katalog kann mittlerweile die Soul-Familie von Volmary aufwarten. Soul Food und Soul Flowers präsentieren sich dort in mittlerweile großem Ausmaß. Hunderte von Kräutern, Salaten und Fruchtgemüsen in immer wieder neuer Zusammenstellung bietet Volmary unter der Marke „Soul Food – Kräuter und Gemüse für Garten und Seele“ dem Lebensmitteleinzelhandel an.

Konzipiert ist es für jüngere Zielgruppen: Frisch, modern, attraktiv und emotional stehen Kräuter und Gemüsepflanzen bereit. Soul Food fungiert hier als themenbezogene europäische Dachmarke. Es gibt Einweg-Displays, Blenden für CC-Container, Trays, bedruckte Töpfe und Schalen sowie Stabetiketten, Palettenetiketten, Dreieckposter, Folientrichter, sie alle sind in anziehendem frischen Design in Weiß mit Grün gestaltet.

„Soul Flowers – Blumen für Garten und Seele“ heißt die korrespondierende Marke für Beet- und Balkonpflanzen. Ebenfalls für den Lebensmitteleinzelhandel gedacht und in einem modern abgestimmten Farbkonzept in fünf Farben präsentiert. Auch hier steht ein Standardsortiment an bewährten Sorten in bedruckten Töpfen, mit Etiketten und Verkaufsförderungsmaterial, bereit.

Ein Jahr nach Einführung zeigt sich Volmary schon sehr zufrieden, es wurden bereits große Stückzahlen verkauft. Die Produzenten waren schnell ausverkauft. Wenn sich die Produkte einmal live präsentiert haben, läuft der Abverkauf gleich doppelt so schnell. In den ersten acht Monaten wurden so nach Firmenangaben über eine Million Pflanzen verkauft, 15 Produzenten haben dabei mitgemacht, zu rechnen sei mit steigender Nachfrage. Besonders für Kräuter ist mit einer Verdopplung zu rechnen.

Das Angebot hat sich bereits erweitert und noch mehr auf die Situation im Supermarkt und auf die Verbraucher abgestimmt. Es sind neue Gefäße wie Henkelgefäße, ein dreiteiliges Tray, kleinere Schalen und ein kleiner Balkonkasten mit Untersetzer hinzugekommen, alles direkt zum Mitnehmen. Eine eigene Homepage ist im Aufbau, die sich an die Konsumenten richtet, mit QR-Code und allen Informationen zum Produkt und was man damit anfangen kann.

Zu bemerken ist, dass Design immer wichtiger wird. Gesund und öko sollen Kräuter und Gemüse sein, aber auch hip und modern präsentiert. Da spielt die Art der Vermarktung eben eine große Rolle. Mal weiter gedacht: Soul Food to go, das ist Snack-Gemüse im transparenten Kunststoff-Becher mit Deckel in bekannter weiß-grüner Gestaltung. (fri)