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Mayer Topfmaschinen: Arbeitserleichterung für den Gärtner im Blick

Substrat homogen aufbereiten, die unterschiedlichsten Topfgrößen schnell und effizient befüllen, abstreuen und danach der Weitertransport per Topfabsetzer oder -abnehmer oder per Band – heute steht die gesamte Prozesskette im Blickwinkel, wenn es um das Topfen der Pflanzen in den Baumschulen geht. 

Herr Mayer, welche der von Mayer angebotenen Topfmaschinentypen und -systeme sind derzeit im Baumschul-Bereich besonders gefragt und welche Zusatzgeräte?

Hoch im Kurs steht unser Dauerbrenner – die Topfmaschine TM 2400. Sie vereint universelle Einsatzmöglichkeiten mit hoher Leistungskapazität bis zu 4.000 Töpfen pro Stunde, und die ausgereifte Technik sorgt für besondere Zuverlässigkeit. Weltweit gut verkauft sich auch die TM 2432. Ihr breites Einsatzspektrum für Topfdurchmesser von neun Zentimeter bis 32 Zentimeter macht sie für jeden Baumschulbetrieb attraktiv.

Bei all unseren Maschinenentwicklungen und Zusatzgeräten haben wir immer die Arbeitserleichterung für den Gärtner im Blick. Deshalb ist zum Beispiel unser neues Spezial-Überschiebesystem für die Wagenbeladung so beliebt. Es schiebt die Töpfe über ein Transportband direkt auf die Transportwagen, die durch ein am Boden montiertes Kettensystem automatisch vorangetrieben werden.

Was unterscheidet Ihre Lösungen von denen anderer Hersteller?

Wir sind einfach besser! In Qualität, Liefergeschwindigkeit und Service. Als Erfinder der Topfmaschine verfügen wir über jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung. Wir kennen uns aus im Markt. Kompetenz gepaart mit hoher Flexibilität im Erfüllen von Kundenwünschen macht uns zum besten Partner für Betriebe in allen Größenordnungen. Sowohl Hersteller als auch Praxisbetriebe haben offenbar immer mehr die gesamte Prozesskette bei technischen Lösungen im Blick.

Wohin geht die Reise?

Effizienz ist das Schlagwort. Alles, was dazu beiträgt, den Betriebsablauf und die interne Logistik beim Kunden wirtschaftlicher zu machen, hat Zukunft: Egal, ob leistungsfähigere Maschinen für kostengünstigere Produktion, ergonomische Lösungen für die physische Erleichterung des Arbeitsalltags oder der „Alles aus einer Hand“-Systemlösungsansatz mit einem einzigen Ansprechpartner auf Lieferantenseite, den Mayer seit Jahren verfolgt. Nur was sich in Zeit- oder Kostenersparnis für den Gärtner rechnet, kann sich im Markt durchsetzen.

Bei welchen Gliedern der Kette Füllen/Topfen/Ausstellen sehen Sie die größten Entwicklungssprünge? Welche weiteren Entwicklungen sehen Sie beim „Herzstück“ Topfmaschine?

Der Faktor „Effizienz“ beeinflusst Trends in der gesamten Prozesskette. Eine leistungsfähige universell einsetzbare Topfmaschine setzt Flexibilität, zum Beispiel beim Erdbehälter oder im Abtransport, voraus. Schnellere Umrüstzeiten für ein Überschiebesystem beispielsweise fordern eine einfache Programmierung und sprechen gegen aufwendige mechanische Umrüstung. Die Topfmaschine der Zukunft muss vor allem die vielfältigen praktischen Herausforderungen für den Baumschulbetrieb im Blick haben.

Substratbeschaffenheit und Sortimentsvielfalt sind hier zu nennen. Im engen Kundenkontakt und durch kontinuierliche Entwicklungsarbeit gelingt es uns bei Mayer seit Jahrzehnten, die praxisorientierte Technik voranzutreiben. Wir setzen auf bewährte „Einfachheit“, wo immer es für den Kunden Sinn macht. Wenn nötig, setzen wir aber auch technisch anspruchsvollste Aufgaben schnell und unkompliziert um.

Je komplexer die Systeme werden, desto wichtiger wird der Service, um Ausfälle oder Stillstandzeiten zu vermeiden. Wie betreuen Sie Ihre Kunden?

Servicequalität zeichnet Mayer seit jeher aus. Der Kunde muss sich voll und ganz darauf verlassen können, dass seine Anlage funktioniert, wenn sie gebraucht wird. Wir setzen deshalb auf kompetente und regional verankerte Servicecenter. Flächendeckend unterhalten wir ein exzellent geschultes Serviceteam. Damit sind wir zum Beispiel mit Ersatzteilen schnell vor Ort und unterstützen mit technischem Know-how. Für unsere Kunden sind wir so nicht nur in heißen Phasen ein geschätzter Ansprechpartner, sondern können gemeinsam an bedarfsorientierten Lösungen für neue Produkte arbeiten. Wir verfolgen den partnerschaftlichen Weg mit absoluter Kontinuität.

Mehr zur Baumschultechnik und zum Thema „Topfen“ lesen Sie auf zwei Seiten in der aktuellen TASPO Ausgabe 30/2012. (hlw)