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Millionenschaden bei Rinn in Heuchelheim: Produktionshalle für Terrassenplatten abgebrannt

Anfang Juni brannte eine Produktionshalle des Betonwerks Rinn in Heuchelheim vollständig ab - rund 150 Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen auf weitere Produktionsteile aber verhindern. Betroffen von dem Brand war die Fertigungshalle für Terrassenplatten, die einzige Produktionsanlage dieser Art bei Rinn. Schätzungen in der Tagespresse gingen zunächst von einer Schadenshöhe von etwa einer Million Euro aus, zusätzlich muss das Unternehmen den Produktionsausfall verkraften. Grund für den Brand war ein technischer Defekt. Inzwischen laufen die Bemühungen um den Wiederaufbau der Fertigungsanlage auf Hochtouren, wie das Unternehmen Rinn auf Nachfrage gegenüber der TASPO ausführte. Geplant ist danach der Wiederaufbau der Fertigungshalle - bis zu Beginn der kommenden Saison werde die Plattenfertigung mit neuer Maschinentechnik wieder aufgebaut sein.

Die laufende Saison wird das Unternehmen mit Unterstützung von Partnern überbrücken. Diese unterstützen Rinn mit Plattenrohlingen, die dann am Standort Heuchelheim weiter veredelt werden. Schon unmittelbar nach dem Brand hatte es Signale in dieser Richtung gegeben. Möglich ist diese Variante, da der Neubautrakt zur Plattenbarbeitung -in dem etwa das Schleifen oder die Teflonbeschichtung der Terrassenplatten stattfindet - vom Brand verschont worden ist. Jochen Lindenstruth, Verkaufsleiter bei Rinn, teilte für das Unternehmen mit, dass bereits ab der zweiten Juliwoche die ersten Terrassenplatten wieder geliefert werden könnten - wenn auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht gleich alle Oberflächen und Farben von Anfang an vollständig am Lager seien. Aber schon in den darauf folgenden Wochen werde das Plattensortiment wieder vollständig sein, zeigte sich Lindenstruth überzeugt. Neben dem zentralen Unternehmenssitz in Heuchelheim gehören zu dem familiengeführten Betonstein-Spezialisten weitere Werke in Stadtroda und Steinbach. Insgesamt beschäftigt Rinn rund 370 Mitarbeiter. Der Vertrieb läuft deutschlandweit über den Baustoff-Fachhandel, darüber hinaus exportiert das Unternehmen ins europäische Ausland.