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Mit dem CO2-Staubsauger gegen den Klimawandel

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Climeworks, ein Startup aus der Schweiz hat dem Klimawandel den Kampf angesagt und führt eine Anlage ins Feld, die man als CO2-Staubsauger bezeichnen könnte. Von dem abgesaugten Kohlendioxid profitiert ein benachbarter Gemüsebaubetrieb.

Der "CO2-Staubsauger" leitet Kohlendioxid an einen benachbarten Gemüsebaubetrieb weiter. Foto: Screenshot YouTube Climeworks

Abgesaugtes Kohlendioxid dient als Dünger für Gemüsebau

Die Anlage wurde in der Schweiz auf dem Dach einer Müllverbrennungsanlage errichtet und zieht sich ihre Energie größtenteils aus der Abwärme, die das Kraftwerk erzeugt. Große Turbinen saugen die Luft an und filtern sie anschließend. Sobald der Filter seine Füllkapazität erreicht hat, wird er auf 100 Grad Celsius erhitzt und das Kohlendioxid in einer Vorrichtung gesammelt.

Das abgesaugte CO2 der Testanlage wird im letzten Schritt an einen benachbarten Gemüsebaubetrieb weitergeleitet, der das Kohlendioxid zur Düngung der Pflanzen einsetzt. Ob der Ansatz sich bewährt, soll in den nächsten Monaten getestet werden. Bisher zeigt sich die neue Technologie zum Kampf gegen den Klimawandel allerdings noch sehr kostenintensiv.

Einen aktuellen Videobeitrag zum Thema Climeworks finden Sie in der Mediathek des ZDF.