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Nachgehakt: Landgard Cash & Carry Wuppertal schließt

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Der Landgard Cash & Carry Markt Wuppertal schließt. Zum 28. Februar ziehen die Mieter aus dem Gebäudekomplex aus. Wohin können sich die Bestandskunden künftig wenden? Was passiert mit dem Gebäude und den Marktpartnern? TASPO Online hakt bei Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard, nach.

Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard, sprach mit TASPO Online über die Schließung des Cash & Carry Marktes in Wuppertal. Foto: Landgard

Auf welche Märkte werden die bestehenden Kundenbeziehungen umgeleitet? Vergrößern sich die Anfahrtswege für die jetzigen Kunden hierdurch sehr?

Dank der Konzentration zahlreicher Landgard Cash & Carry Märkte gerade im Westen von Deutschland stehen unseren Kunden allein in einem Radius von 100 Kilometern um Wuppertal mit den Standorten in Bonn, Borken, Hamm, Herongen, Neuss und Oberhausen sechs weitere Cash & Carry Märkte zur Verfügung. Dort werden ihnen weiterhin das umfangreiche Sortiment, das Know-how und der Service von Landgard vor Ort zur Verfügung stehen, den sie als Landgard Kunden gewohnt sind.

Der Anfahrtsweg für einzelne Kunden kann sich hier natürlich verlängern. Über die Märkte in der näheren Umgebung von Wuppertal hinaus können die Wuppertaler Kunden natürlich grundsätzlich auch in jedem anderen Landgard Cash & Carry Markt einkaufen. Als zusätzliche Einkaufsquelle für die Kunden steigert Landgard aktuell das Produktsortiment des Landgard Webshops noch einmal. Darüber hinaus wird aktuell und zusätzlich in Nordrhein-Westfalen ein neuer Fahrverkauf aufgebaut, über den sich die Kunden direkt in ihrem Geschäft aus einem reichhaltigen Sortiment bedienen können. Durch diesen umfangreichen Service in der Belieferung und Auswahl gibt es keine Lücken in der Versorgung unserer Kunden des Wuppertaler Marktes. Der Wuppertaler Markt war einfach nicht mehr zeitgemäß bezüglich Zustand, Fläche und Lage.

Die Schließung des Marktes in Wuppertal stellt eine Einzelmaßnahme in einem aktuellen Projekt dar, in dem zukunftssichere Antworten auf die aktuellen Herausforderungen des Fachhandels insgesamt und damit auch der Landgard Cash & Carry Märkte erarbeitet werden, um das Geschäftsmodell Cash & Carry auch weiterhin nachhaltig und modern aufzustellen. Dabei wird der Cash & Carry Markt in Herongen als Pilotmarkt eine zentrale Rolle spielen.   

Wie viele Kunden zählt der Cash & Carry in Wuppertal?

Der Cash & Carry Markt in Wuppertal hat zirka 800 Kunden der unterschiedlichsten Käuferschichten im B2B-Bereich vom kleinen Blumenfachgeschäft über Gartencenter bis zu Endverkaufsbetrieben bedient.   

Was passiert mit den bestehenden Marktpartnern, werden auch sie an einen neuen/bestehenden Standort vermittelt oder müssen sie ihr Geschäft aufgeben?

Landgard hat den gesamten Gebäudekomplex in Wuppertal bereits vor einiger Zeit an einen Investor verkauft und ist aktuell – wie auch die Marktpartner – noch Mieter. Die Mietverträge aller Parteien enden am 28. Februar. Der Landgard Cash & Carry Markt sowie die Landgard Floristik werden den Standort zu diesem Stichtag verlassen. Über die Pläne der weiteren Marktpartner über den 28. Februar 2018 hinaus können nur die Marktpartner selbst Auskunft geben.             

Was passiert mit Gebäude und Gelände? Stehen diese nach der Schließung zum Verkauf?

Wie gesagt, Landgard ist lediglich Mieter der Räumlichkeiten am Standort Wuppertal. Zur weiteren Verwendung beziehungsweise Vermietung des Standortes Wuppertal sind wir nicht aussagefähig. Wir haben unser Mietverhältnis zum 28. Februar 2018 definitiv beendet.