Navimow: Checkliste soll bei der Kaufentscheidung helfen

Veröffentlichungsdatum: , Daniela Sickinger / TASPO Online

Der Rasenmähroboter Navimow kann über eine dazugehörige App gesteuert werden. Foto: Segway

Seit rund einem Monat ist der Navimow von Segway auch auf dem deutschen Markt erhältlich. Um potenzielle Kunden bei der Kaufentscheidung zu unterstützen, hat das Unternehmen für seinen satellitengestützten Rasenmähroboter eine interaktive Checkliste entwickelt, die beantworten soll, ob das Gerät für den eigenen Garten überhaupt geeignet ist.

Auslieferung im Juni gestartet

Im September 2021 hatte Segway seinen innovativen Rasenmähroboter Navimow erstmals der Presse vorgestellt, im vergangenen Monat wurde dem Unternehmen zufolge mit der Auslieferung der Geräte an die ersten Nutzer in Belgien, Italien und Deutschland begonnen, gefolgt von weiteren Märkten, darunter Österreich, Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen, die Niederlande, Spanien und die Schweiz. Parallel dazu präsentierte Segway den Rasenmähroboter vom 19. bis 21. Juni auch auf der Gartenlifestyle-Messe spoga+gafa in Köln, wo ihn Interessierte am Stand des Unternehmens live erleben und die Funktionsweise des Navimow kennenlernen konnten.

Funktionsweise auf der spoga+gafe demonstriert

Auf der Messe wurde auch demonstriert, was Segways intelligenten Rasenmähroboter von anderen Geräten unterscheidet: Während viele Rasenmähroboter nur mit einem Begrenzungsdraht funktionieren, um auf einer vorgegebenen Fläche zu mähen, kommt der Navimow ohne einen solchen aus. „Stattdessen verhilft das Exact Fusion Locating System (EFLS), eine Art Fusionsortungstechnologie, dazu, eine Positionierungsgenauigkeit im Zentimeterbereich zu erreichen“, erklärt George Ren, General Manager bei Segway BU. Dafür sei es ausschlaggebend, dass der Mäher und die GNSS-Basisstation (GNSS = Global Navigation Satellite System) am Einsatzort ein starkes Signal von den Satelliten empfangen können, wie das Unternehmen betont.

Segway entwickelt interaktive Checkliste

Weil die Signalübertragung bei einem satellitengestützten Mähroboter ohne Begrenzungskabel jedoch durch verschiedene Aspekte gestört werden kann, hat Segway eine interaktive Checkliste entwickelt, um vor dem Kauf die Gegebenheiten im eigenen Garten überprüfen zu können. Anhand der Beantwortung verschiedener Fragen würden Informationen gesammelt, mit deren Hilfe sich bereits vor dem Kauf bestimmen lasse, ob der Navimow vor Ort die beste Leistung erbringen werde, verspricht das Unternehmen.

Kombination mehrerer Aspekte entscheidet

Unter anderem werden in der Checkliste die Form und Größe des zu mähenden Rasenstücks abgefragt, wie Segway erklärt. Berücksichtigt werde dabei unter anderem auch, wie groß der Abstand zwischen dem Rasen und dem Haus ist, wie hoch eventuell vorhandene Mauern und Zäune sind oder wie groß und dicht Hecken und Baumkronen sind. „Ob Navimow für den Rasen geeignet ist oder nicht, wird durch die Kombination mehrerer Aspekte entschieden, und ein komplizierter Algorithmus steckt hinter dem Resultat der Checkliste, bei dem die Wahrscheinlichkeit der Signalinstabilität berechnet wird“, führt Ren dazu aus.

Zusätzliche Beratung beim Fachhändler sinnvoll

Nach Beendigung der Befragung würden potenzielle Kunden erfahren, ob der Navimow für den Rasen empfohlen wird, sowie einen persönlichen Code erhalten, den sie beim Kauf des Geräts vorlegen müssen. Sollte das Ergebnis der Checkliste nicht eindeutig sein, empfiehlt Segway den Kunden, sich zusätzlich an lokale Fachhändler zu wenden und beraten zu lassen. Diese könnten unter anderem mit Hilfe von Fotos und Videos des Grundstücks bei der endgültigen Entscheidung helfen.