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Neue Annahmerichtlinie: Gartenbau-Versicherung schreibt schwer entflammbares Material vor

Da sich bei Großbränden in Gewächshäusern leicht entflammbares Energieschirmgewebe immer wieder als stark brandfördernd erwiesen hatte, ist laut Annahmerichtlinie der Gartenbau-Versicherung (GV) bei Neubauten oder einem Tuchwechsel ab dem 1. Januar 2006 schwer entflammbares Material (B1) Voraussetzung für den Feuerversicherungsschutz. Diese Annahmerichtlinie hat die Mitglieder-Vertreterversammlung der Gartenbau-Versicherung am 5. Juli bestätigt. In einzelnen Fällen sind bei "risikoarmer Ausstattung" und vorhandenen Brandabschnitten Ausnahmen möglich. Über die Neuerungen will die GV ihre Versicherten via Fachpresse und Mitgliederbrief in Kenntnis setzen, außerdem gehen Informationen an Hersteller und Technikberater. Auf der Mitglieder-Vertreterversammlung stellte die GV auch ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2004 vor. Die Brutto-Schadensquote über alle Zweige lag demnach 2004 bei 71,1 Prozent. Beim Hagel war 2004 nach Angaben der Versicherung eines der schwersten Schadensjahre. Ausführliche Informationen über die neue Annahmerichtlinie und zum Geschäftsbericht der GV finden Sie in der aktuellen TASPO, die auch einen Sonderteil "Spezial Schattiergewebe" enthält.