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Neuer Deko-Trend: Frische Kaufimpulse mit Grün und Gold

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Goldtöne feiern im Interior-Design, bei Deko-Artikeln und Wohn-Accessoires ein großes Comeback. In der Kombination mit Grünpflanzen ergibt sich ein außergewöhnlich schönes Paar und damit echtes Potenzial für frische Kaufimpulse: Der Gartenmarkt sollte beizeiten seinem Sortiment goldene Akzente zufügen.

Trendsichere Marken zeigen, wie es geht

Wie das geht und wie vielseitig die Möglichkeiten sind, mit dem neuen Goldton zu spielen, das zeigten trendsichere Marken auf den Deko- und Einrichtungsmessen Anfang des Jahres.

Das vielversprechende Duo „Gold plus Pflanze“ setzte Hoff Interieur adäquat in Szene: Vor einer üppigen, dichten Pflanzenwand mit Moosen und Farnen positionierte der Lieferant einzelne gold- bzw. messingfarbene Deko-Objekte, Vasen und Pflanzgefäße, deren Strahlkraft durch gezielte Beleuchtung noch verstärkt wurde. Selbst in der Tischdekoration inszenierte Hoff das Traumpaar Pflanzengrün und Mattgold.

Neue Goldtöne kommen modern daher

Dabei wurde sichtbar, dass die neuen Goldakzente sehr gut ohne Glamour und „Schickimicki“ und stattdessen total modern daherkommen können: Unbehandelte, derbe Beton-Optik und mattgraue Steinoberflächen harmonieren bestens mit einem abgematteten Goldton. „Botanico Beton“ nennt es Hoff wenn „ein cooles Material im goldenen Gewand glänzt“, wie es bei einzelnen Pflanzgefäßen der Fall war. – ‚Betongold‘ quasi, neu interpretiert. 

Toptrend Beton-Optik mit Metallfinish

Den Kontrast von glänzendem Messing und derber, unbehandelter Beton-Optik haben internationale Inneneinrichter und Design-Unternehmen gerade besonders auf dem Schirm. „Die Kombination von Beton-Optik zu Oberflächen mit Metall-Finish sehen wir als einen der Top-Trends im Interior-Design dieses Jahres an“, bestätigt Mariana Fredes, Sprecherin des international aktiven Materialherstellers LG Hausys aus der Schweiz. Und selbst in minimalistisches skandinavisches Design, das sich sonst auf pure Naturmaterialien in zurückgenommenen Farben beschränkt, finden Messingeffekte neuerdings verstärkt Eingang.

Vielseitiges neues Deko-Thema im Interior-Design

Das alles verdeutlicht die Stoßrichtung des neuen Deko-Themas: Understatement ist das Motto, das die Goldakzente zur Wirkung bringt.

Traditionell fand sich Gold ja eigentlich immer dort ein, wo Prestige gefragt war: Ob in luxuriösen Hotel-Suiten in Dubai, in alten Schlössern, den Trump-Towers dieser Welt oder ihren Sakralbauten. Gold galt als Symbol für Macht, Reichtum und offensiven Luxus. Nun ist alles anders, das Comeback im Deko-Bereich ist eine krasse Abkehr dazu.

Zwar kommen die Goldtöne nun ausgesprochen vielseitig zum Tragen, nachdem sie jahre- bis jahrzehntelang so gut wie keine Rolle im Einrichtungs- und Deko-Sektor gespielt haben, aber von Prunk und Protz oder gar einem neuen Goldrausch kann keine Rede sein.

Im Retro-Look setzt Gold neue Akzente

Die Kunst liegt darin, goldenen Akzenten durch sparsamen Einsatz wohldosiert zu optimaler Wirkung zu verhelfen. „Heute setzen wir Gold vor allem als feine Akzente ein. Zitate des Midcentury-Designs und der beliebte Retro-Look gelingen kaum ohne einen Hauch von Gold oder Messing“, bestätigt Jürgen Reiter, Gründer, CEO und Kreativ-Chef des Inneneinrichters Kare Design GmbH. Gold ist eben auch Symbol für Beständigkeit, Wert und Mystik, weiß Reiter, und passt daher im Wohn-Design gut ins Zuhause als „Rückzugsoase aus der durch getakteten digitalen Welt“. 

Angesagter Trend für die Deko-Abteilung im Gartencenter

Das neue Gold kommt weitgehend ohne Klischee zurecht, weiß sich unterzuordnen, gibt sich in einem Farbenspiel mit Nebenrollen zufrieden und erweist sich als ausgesprochen vielseitiger Partner in allen erdenklichen Spiel- und Stilarten. Dennoch wertet es seine Umgebung auf. Dieser veränderte Umgang mit Gold- und Messingtönen birgt viele innovative Anwendungsoptionen für Raumgestaltung, Visual Merchandising, Store-Design und die Deko-Abteilungen vieler Gartencenter.

Goldtöne hinterlassen ihre Spuren in der Inneneinrichtung aktuell in allen möglichen angesagten Farbwelten, wie es auch auf der Mailänder Möbelmesse reichlich zu sehen war. Eine Schlüsselrolle nehmen sie bei den tiefen Samt- und Beerentönen ein, wie es Deko-Artikel-Lieferant Werner Voß auf der diesjährigen Ambiente perfekt inszeniert hatte. Eingang finden sie jedoch auch in jungen Wohnwelten und bei Szenerien in femininen Puder- und Sorbet-Tönen, und selbst mit Pink, Rosa und Gelb „beißt sich“ Gold nicht, sondern geht harmonische Verbindungen ein.