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Nextrade: digitale Orderplattform für Händler freigeschaltet

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Die von der Messe Frankfurt gemeinsam mit nmedia und der EK/servicegroup gelaunchte Orderplattform Nextrade ist jetzt auch für Händler freigeschaltet – deutlich früher als ursprünglich geplant. Der Grund für den vorgezogenen „Go-live“ sei die große Resonanz auf das neue Angebot.

In einer Pilot-Version konnten die Messebesucher auf der Tendence den Online-Marktplatz Nextrade testen. Foto: Messe Frankfurt/Pietro Sutera

Mit Nextrade „den Nerv der Zeit“ getroffen

„Bereits während der Konzeptionsphase waren die Reaktionen auf eine zentrale Daten- und Orderplattform für die deutsche und internationale Home & Living-Branche sehr positiv – gerade weil Nextrade Händlern unterschiedlichster Größen einen zentralen Marktplatz mit einem einzigen Log-in ermöglicht. Dass wir damit den Nerv der Zeit treffen, zeigt die Vielzahl an positiven Reaktionen und Lieferanten-Anmeldungen“, berichtet Philipp Ferger, Bereichsleiter Tendence und Nordstil sowie Geschäftsführer von nmedia.

Den kompletten Live-Gang von Nextrade und die Freischaltung der Orderplattform für Händler hatten die Verantwortlichen ursprünglich für Anfang 2020 eingeplant, während dieses Jahr noch als Testphase dienen sollte. „Die Resonanz war allerdings so groß, dass wir uns bereits jetzt zu einem kompletten Go-live entschieden haben“, erklärt Ferger.

Die Pilot-Version von Nextrade gab Ende Juni mit der Eröffnung der Konsumgütermesse Tendence ihren Einstand. Mit rund 40 Lieferanten war der digitale B2B-Marktplatz an den Start gegangen, in den von namhaften Anbietern wie Blomus, Koziol, Leonardo, Berghoff, Butlers, Kaheku und Wenko eingerichteten Shops standen rund 60.000 Artikel zur Verfügung.

Bis dato 60 Lieferanten und 120.000 Artikel auf Nextrade

Inzwischen hat sich das Produktsortiment der Orderplattform nach Angaben der Betreiber auf 120.000 Artikel verdoppelt, und auch die Zahl der gelisteten Lieferanten ist seit dem Launch von Nextrade auf über 60 gestiegen. Wie nmedia und die Messe Frankfurt mitteilen, sind darunter viele renommierte Aussteller sowie eine Vielzahl von Neukunden zu finden. Darüber hinaus haben verschiedene Giving-Brands wie Donkey, G. Wurm, Giftcompany, Troika und Räder mittlerweile Shops auf Nextrade eröffnet.

Das Prinzip des digitalen B2B-Marktplatzes: Jeder Lieferant ist mit einem eigenen Shop vertreten, der durch Farben und Logos dem Look-and-feel der jeweiligen Marke angepasst werden kann. Zudem können Lieferanten mittels Bildern und Infos ihre Marke und Produkte für Einkäufer erlebbar machen. Einheitlich sind dagegen der Aufbau und die Funktionalität der einzelnen Shops.

Europäischer Rollout von Nextrade für Februar 2020 geplant

Somit bietet Nextrade für Händler und Lieferanten ein einheitliches, digitales Daten- und Ordermanagement über nur ein System an, wie die Verantwortlichen erklären. Lieferanten sind dabei den Angaben zufolge hundertprozentig autark in der Auswahl der Händler und können individuelle Zugangsrechte zu ihren Shops verteilen – von unterschiedlichen Preislisten bis hin zu individuellen Zugängen zu Produktsortimenten. Händlern wiederum bietet die Plattform den Zugriff auf sämtliche Produktbilder und Marketing-Materialien all ihrer Lieferanten.

Bis Ende dieses Jahres sollen in enger Abstimmung mit den bis dato angebundenen Lieferanten und jüngst freigeschalteten Händlern die Prozesse auf Nextrade kontinuierlich optimiert und weitere Lieferanten akquiriert werden. Anlässlich der vom 7. bis 11. Februar 2020 in Frankfurt stattfindenden Messe Ambiente soll dann der europäische Rollout erfolgen. Für nähere Infos wird es auf der Ambiente einen Nextrade-Infostand geben (Halle 4.1).