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Nordstil – Aussteller und Besucher loben das klare Konzept

Bei strahlendem Sonnenschein ging in Hamburg die erste Sommerveranstaltung der Nordstil zu Ende. Mit mehr als 14.000 Besuchern und fünfzehn Prozent mehr Fachpublikum gelang es, den Trend der sinkenden Besucherzahlen in den vergangenen Jahren deutlich umzukehren.

 

 

Die erste Sommer-Nordstil wurde geprägt von zufriedenen Besuchern und Ausstellern. Foto: Messe Frankfurt.

Seit Januar 2014 wird die Nordstil – Regionale Ordertage Hamburg – von der Messe Frankfurt auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress GmbH veranstaltet. ”Die erste Sommer-Nordstil ist ein voller Erfolg. Die Reaktionen der Besucher sind durchweg sehr positiv. Das zeigt, dass die Nordstil am Standort Hamburg als Branchenhighlight im Sommer gesetzt ist”, so Philipp Ferger, Leiter Konsumgütermessen regional, bei der Messe Frankfurt. Ähnlich beurteilt Thomas Grothkopp, Geschäftsführer Bundesverband für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur e.V. die zweite Ausgabe der Nordstil. 

Besucher wie Aussteller loben das klare Konzept und die übersichtliche Struktur
„Die Nordstil ist eine gut aufgeplante Messe mit einer super Hallenstruktur. Das Angebot ist top und wir haben sowohl unsere bestehenden Zielgruppen erreicht als auch neue Kontakte geknüpft. Damit haben wir unsere Messeziele erreicht“, urteilt René Mertens, Gesellschafter, Mertens Import Export GmbH & Co. KG über die vergangenen Messetage.

Das Urteil der überwiegenden Mehrheit der Aussteller aus den Bereichen Wohnen & Lebensart, Schönes & Schenken und Verwöhnen & Wohlfühlen ist eindeutig positiv. „Ich bin mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. Alles ist gut gelaufen. Wir hatten ein bisschen mehr Kunden als im letzten Jahr. Also insgesamt ein super positives Erlebnis. Wir sind nächstes Jahr ganz sicher wieder da“, sagt Thomas Ewald, CCO von Ib Laursen.
Dorothee Lehnen Martins, Geschäftsführerin von Dorothee Lehnen Textildesign, findet „die zweite Nordstil deutlich klarer strukturiert. Wir haben viele Aufträge geschrieben und die Zielgruppe ziemlich gut erreicht.“ Einer ihrer Nachbarn in der Halle A4 zieht ebenfalls eine positive Bilanz. „Besonders der Sonntag war stark. Es war ausgewähltes Fachpublikum bei uns am Stand, Leute die auch wirklich an den Produkten interessiert sind“, so Marvin Metzke aus der Geschäftsführung von Crispy Wallet.

Insgesamt bewerten die Aussteller der Nordstil die Besucherqualität gut. „Die Besucherfrequenz war besser als gedacht und von der Qualität her gut, weil die Besucher, die da waren, auch bestellt haben“, sagt beispielsweise Constantin von Schierholz aus dem Verkauf der Porzellanmanufaktur Tettau GmbH. Die Zufriedenheit der Besucher mit der Erreichung ihrer Messeziele liegt mit 92 Prozent auf sehr hohem Niveau.

Besonders großer Beliebtheit erfreut sich das Besucherprogramm der Nordstil und das Village in der Halle A4, in dem sich elf designorientierte Unternehmen gemeinsam präsentieren und lösungsorienierte Ansätze für die Umsetzung am Point of Sale bieten. Jan Philippi, Geschäftsführer der Philippi GmbH und Mitinitiator des Village-Areals auf der Nordstil sagt: „In einem schwierigen Marktumfeld behauptet sich die Nordstil wunderbar. Ich sehe viele Besucher. Ich sehe relativ zufriedene Gesichter. Das Village wird gut angenommen. Die Kunden vom letzten Januar kommen wieder.“

Die Trends der Nordstil
Als wesentliche Trends zeigen sich die Tendenz zu Glanz und Glamour und die Sehnsucht nach Ursprünglichkeit, die sich in natürlichen Materialien wie Holz, Filz oder Textilien ausdrückt. Glanz und Glamour zeigen sich im Herbst und Winter bei Einrichtungsaccessoires und Dekorationen zum Beispiel durch Strasssteine und Pailletten. Es glitzert gewaltig. Fest steht auch jetzt schon: Weihnachten wird in diesem Jahr auf jeden Fall weiß – egal, ob es schneit oder nicht.
Die Kombination Weiß und Silber steht in der Winterzeit bei den saisonalen Dekorationen und beim Baumschmuck ganz hoch im Kurs. Für ein gemütliches Wohlfühlambiente sorgen im Herbst und Winter Naturmaterialien wie naturbelassenes Holz, geflochtene Zweige, Leder oder Wollfilz – auch mal kombiniert mit Metallen in warmen Farbtönen wie Kupfer und Messing.

Aus Alt mach Neu: Upcycling ist und bleibt eines der Zukunftsthemen. Das der Produktionsprozess dabei sichtbar wird, ist ein beabsichtigtes Element im Design. Darüber hinaus stehen Designs mit Vintage-Anmutung für Nostalgie und das Bedürfnis nach einer gelebten Vergangenheit. Die Produkte erzählen durch ihr Äußeres quasi eine Geschichte.Die nächsten Veranstaltungen der Nordstil finden vom 17. bis 19. Januar 2015 und 25. bis 27. Juli 2015 auf dem Gelände der Hamburg statt. ts