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Nutzfahrzeuge: Tagfahrlicht Pflicht ab 1. November

Ab dem 1. November müssen Nutzfahrzeuge ab 3,5 Tonnen laut der EU-Verordnung 661/2009 serienmäßig mit Tagfahrleuchten ausgerüstet sein, sofern sie nach diesem Stichtag typengenehmigt werden. 

Ab dem 1. November 2014 gelte diese Regelung auch für alle neu zugelassenen Modelle innerhalb der EU, teilt der Fahrzeughersteller Mercedes-Benz mit. Eine allgemeine Nachrüstpflicht für ältere Typen bestehe aber nicht.

Nach EU-Vorgaben dürfen Tagfahrleuchten nicht zusammen mit dem Abblendlicht betrieben werden. Die Anbringung am Fahrzeug müsse mindestens 25 und maximal 150 Zentimeter über dem Boden erfolgen. Möglich sei auch eine Kombination aus Tagfahr- und Positionslicht, heißt es weiter. Die Mindestbauhöhe beträgt dann 35 Zentimeter, maximal sind 210 Zentimeter erlaubt; der Abstand zum Außenrand darf 40 Zentimeter nicht überschreiten.

Zudem sei die Anzahl der verbauten Leuchten begrenzt. Es dürfen zwei zusätzliche Positionsleuchten angebracht sein. Insgesamt vier Positionsleuchten sind nur dann zulässig, wenn zwei davon in den Hauptscheinwerfern intergriert sind. Zusätzlich dürfen vier Umrissleuchten in Betrieb sein. Ein Nichtbeachten dieser Vorschriften hat zur Folge, dass bei der Hauptuntersuchung keine Plakette erteilt wird. Eine nicht genehmigte Nachrüstung mit Tagfahrlicht könnte außerdem im Falle eines Unfalls Auswirkungen auf die rechtliche Beurteilung der Situation haben. (ts)