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Oberflächengestaltung mit Naturstein

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Er zählt zu den ältesten Baustoffen der Welt und ist trotz seines Alters gefragt wie nie. Gerade im privaten Hausbau ist Naturstein seit Jahren Trend-Thema dank der dauerhaften und pflegeleichten Beschaffenheit. Egal ob als Fliese, Bodenplatte, Treppe, Fassade oder anderes Element – Naturstein überzeugt mit seiner enormen Vielfalt.

Für einen schicken Wechsel aus hell- und mittelgrauen Zonen sorgt der geschliffene Kohlplatter Muschelkalk als Bodenplatten auf der Terrasse einer Villa im westfälischen Münster. Foto: Traco

Naturstein vielseitig mit anderen Baustoffen kombinierbar

Naturstein harmoniert mit anderen Baustoffen wie Holz, Beton und Glas. Seine Merkmale bieten beim Verarbeiten viele Vorteile, so ermöglicht die Oberflächenbearbeitung unterschiedliche Bestimmungen, Optiken und technische Eigenschaften. Wird der Naturstein geschliffen, bereinigt man Unebenheiten – der Stein agiert rutschhemmend, was ihn optimal für Innenräume macht. Und mit polierter Oberfläche ist Naturstein leicht zu reinigen. So dringen kaum Verschmutzungen ein und das farbintensive Aussehen wird beibehalten. Weil sie die umliegende Fläche aufwerten, sind Natursteine zusätzlich auch für Außenanlagen prädestiniert.

Terrassen mit geschlossenem Kohlpatter Muschelkalk bauen

Wer seiner Terrasse das gewisse Etwas verleihen will, der wählt geschlossenen Kohlplatter Muschelkalk. Dieser ist für den Außenbereich hervorragend geeignet, da er ohne Poren daherkommt. So wie bei einer Villa im westfälischen Münster. Rund 80 Quadratmeter Bodenplatten aus Muschelkalk kamen dort zum Einsatz, mit den Maßen 80/80/4 cm. Ein Mix aus geschliffenem C 120 und C 60 schuf hell- sowie mittelgraue Zonen. Der lebendig wirkende Muschelkalk wurde auch in Stelen und Massivtreppenstufen verarbeitet, er ist widerstandsfähig und langlebig – Eigenschaften, die im Außenbereich besonders wichtig sind.

Treppen: Gesägte Blockstufenlage aus Bauhaus-Travertin

Einst beherbergte das heutige 4-Sterne-Hotel La Maison (Saarlouis) das Oberverwaltungsgericht des Saarlands. Heute steht die historische Villa für ein lebendiges Haus, das elegant und stilvoll Tradition mit Moderne verbindet. Nicht zuletzt wegen der gesägten Blockstufenanlage aus Bauhaus Travertin vor dem Hoteleingang. Der hellbeige kavernöse Stein überzeugt mit zeitloser Optik, warmer Anmutung und Frostbeständigkeit. Auch die Hotelterrasse wurde mit dem Travertin ausgestattet, wo 300 Quadratmeter Bodenplatten aus geschliffenem C 60 verlegt wurden.

Fassaden: Travertin als Verblendmauerwerk einsetzen

Qualität ist Pflicht für das La Maison, weshalb das 4-Sterne-Hotel Wert auf besonders gute Architektur legt. Daher ziert der beige Travertin nicht nur Terrassen und Treppen, auch in der Fassadenverkleidung kamen 100 Quadratmeter gespalten als Verblendmauerwerk zum Einsatz. Zusammen mit der Außenanlage vermittelt das Hotel nun mediterranes Flair mitten in Saarlouis. Und Fassaden aus Naturstein sind laut einer Nachhaltigkeitsstudie des Natursteinverbandes besonders energetisch und ökologisch. Mit Schichtbossen ausgestattet präsentiert sich das Verblendmauerwerk aus 30 Quadratmeter Bauhaus Travertin eines Einfamilienhauses in Mendig (Rheinland-Pfalz). Die Ansicht der Fassade wurde hierbei bossiert und die Abdeckung des Natursteins geschliffen.

Der Hersteller Traco aus Bad Langensalza hat seit 100 Jahren Erfahrung in der Natursteingewinnung. Das Unternehmen betreibt in Deutschland eigene Steinbrüche und liefert zum Beispiel für Villenprojekte Klassiker wie Muschelkalk und Travertin. Traco fertigt das Gestein in seiner Produktionsstätte in Bad Langensalza.