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Pelargonien oft zu günstig

Pelargonien sind nach wie vor eines der wichtigsten Produkte im deutschen Zierpflanzenbau: Etwa jeder fünfte Teilnehmer im deutschen Verbraucherpanel kaufte 2007 (mindestens) einmal Pelargonien, so die ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (Bonn) in der Gärtnerbörse 9/2008. Bei keiner anderen Beet- und Balkonpflanze ist dieser Anteil so hoch. Der Pelargonienanteil schwankt von Einkaufsstätte zu Einkaufsstätte. Discounter verkaufen überproportional viele Pelargonien. Ihr Marktanteil an den Ausgaben privater Verbraucher für Pelargonien lag 2008 (Januar bis Mai) bei mehr als zwölf Prozent, gemessen an allen Beet- und Balkonpflanzen waren es zehn Prozent. Discounter verkauften 2008 beinahe jede vierte Pelargonie (23,5 Prozent). Zusammen mit Baumärkten (17 Prozent) und den übrigen Einkaufsstätten des Lebensmitteleinzelhandels (elf Prozent) kamen sie auf mehr als jede zweite Pelargonie. Bezogen auf die privaten Ausgaben für Pelargonien waren es jedoch nur knapp 40 Prozent, die auf diese drei Einkaufsstätten entfielen. Der Fachhandel dominiert also nach wie vor auch bei Pelargonien. Nach den Zahlen des 10.000er-Individualpanels der GfK gaben private Verbraucher im Einzelhandel für Pelargonien im Jahr 2007 durchschnittlich 1,52 Euro aus. Den niedrigsten Durchschnittspreis zahlten Verbraucher 2007 im Discounter mit 1,11 Euro pro Stück. Darauf folgten Baumärkte (durchschnittlich 1,14 Euro) und restlicher Lebensmitteleinzelhandel (1,19 Euro). Im Blumenfachgeschäft wurden Pelargonien im Durchschnitt für 2,08 Euro gekauft, Gärtnereien kamen auf Durchschnittsausgaben von 1,91 Euro und Gartencenter auf 1,64 Euro. Es ist anzunehmen, dass in den verschiedenen Einkaufsstätten große Unterschiede in Bezug auf Sorte, Größe und Qualität der Pflanzen bestehen.