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Petindex: Lifestyle und Tiere passen zusammen

In England hat die Industrie rund ums Tier in den vergangen fünf Jahren zwischen 1998 und 2004 ein 30prozentiges Wachstum zu verzeichnen in Höhe von 5,4 Milliarden Euro. Weiteres Wachstum ist vorausgesagt, so dass die Industrie bis Ende 2005 einen Umsatz von 5,7 Milliarden Euro in diesem Sektor erwartet. Auf der anderen Seite fiel die Zahl der Heimtierbesitzer vom Jahr 1999, als es noch 54 Prozent aller Haushalte waren, auf 48 Prozent im Jahr 2004. Das hat damit zu tun, dass in England heutzutage die Zahl der Zwei-Personen-Haushalte ohne Kinder, die arbeiten gehen und deshalb keine Zeit für beispielsweise einen Hund haben, zunimmt. Diese Haushalte entscheiden sich dann lieber für eine pflegeleichte Katze oder kleinere Haustiere. Entsprechend ist die Zahl der Anbieter von Produkten für kleine Tiere oder Fische auf der Glee stark gestiegen. Eine Zahl aus der Konsumentenuntersuchung "Mintel-Report" ist interessant: Sie weist für England immerhin aus, dass 39 Prozent der Konsumenten ihren Kauf von Pflegeprodukten für ihre Haustiere oder Futter davon abhängig machen, ob und wie gut sie parken können. Hier haben natürlich die Supermarktketten eine große Chance, aber auch Gartencenter, die ja meistens über große Parkflächen verfügen, meint die Glee in ihrer Pressemitteilung. So passt ihrer Meinung nach das ganze Pet-Sortiment in ein Gartencenter. Es handele sich um Jahrrund-Produkte, die ein Gartencenter vom Wetter unabhängiger machen könnten und sich gut in den allgemeine Trend einpassen, dass Gartencenter familienfreundlicher, freizeitorientierter und experimenteller werden müssen.