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Pionier der Topfmaschine feiert 50-Jähriges

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1967 entwickelte Georg Mayer mit „planter“ die erste automatische Topfmaschine mit Bohrsystem. Dieses Jahr feiert das Heidenheimer Unternehmen sein 50-jähriges Jubiläum.

Zwei engagierten Pflanzenzüchtern ist es zu verdanken, dass sich der Schmied und Bauschlosser Georg „Schorsch“ Mayer vor 50 Jahren mit der Automatisierung des Eintopfens befasste. In mühsamer Handarbeit mussten damals noch vor dem Verkauf die Töpfe mit Erde und Pflanzen befüllt werden, und die steigende Nachfrage nach Topfpflanzen förderte die Entwicklung der maschinellen Innovation.

Mayer tüftelt lange an erster Topfmaschine

Die manuellen Tätigkeiten waren nicht nur schweißtreibend, sondern auch schlichtweg zu langsam für die Anforderungen der Kunden. Georg Mayer tüftelte eine ganze Weile – und präsentierte schließlich unter der Bezeichnung „planter“ die erste automatische Topfmaschine mit Bohrsystem. Damit begann die Erfolgsstory des Unternehmens – und die Zeit ist seitdem nicht stehengeblieben in Heidenheim.

Gartenbau-Maschinen von Mayer stehen inzwischen weltweit für Qualität. Ob in China, Neuseeland, den USA oder in Argentinien – wenn getopft wird, ist häufig eine Maschine aus dem Heidenheimer Ortsteil Mergelstetten im Einsatz.

Bis zu 10.000 Töpfe pro Stunde

Mit einer Kapazität von bis zu 10.000 Töpfen pro Stunde und zahllosen Erweiterungen für die gesamte Prozesskette – von der Erdaufbereitung bis zum Handling der Endprodukte – verfügt das aktuelle Mayer-Sortiment dem Unternehmen zufolge heute über alle erdenklichen Features, die der moderne Gartenbau-Betrieb benötigt, um effizient und wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten.

Klaus Mayer, Sohn des Topfmaschinen-Erfinders und heutiger Geschäftsführer der Mayer Gruppe, hat das Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten konsequent ausgebaut und dabei unter anderem frühzeitig auf internationale Expansion gesetzt.

Gartenbau-Maschinen nur ein Geschäftsbereich von Mayer

Gartenbau-Maschinen stellen heute einen von fünf Geschäftsbereichen dar, denen sich die Marke Mayer widmet. Unter dem Dach der Mayer Holding gibt es inzwischen weitere Dienstleistungen im Stahl- und Apparatebau, die Dünnblechbearbeitung mit Lasertechnologie sowie Entwicklungen für Hard- und Softwarelösungen im Rahmen der Steuerungs- und Handhabungstechnik.

Die Firma Mayer sieht sich im Jahr 2017 als „gut strukturiertes mittelständisches Unternehmen“, definierte die neue strategische Ausrichtung der Mayer Gruppe zum Jubiläumsjahr klar und steht zudem unter neuer Leitung von Steven Anderson als CEO.

Das Unternehmen kann nach eigenen Angaben überzeugende Referenzen verweisen: So verlässt sich in Südtirol und Apulien Valtl Raffeiner mit seinen Unternehmen schon lange auf Mayer-Lösungen. Der auf die Produktion von hochwertigen Orchideen spezialisierte Familienbetrieb setzt zwei Topfmaschinen TM 1010F, drei Absetzautomaten, Ballenzerkleinerer sowie zwei Etikettierer von Mayer ein.

Viele Gartenbau-Betriebe setzen auf Mayer Topfmaschinen

Christoph Marken, Eigentümer der Baumschule Christoph Marken (BCM) im norddeutschen Westerstede, setzt ebenfalls auf Mayer. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet der Unternehmer in seiner mehr als 60 Hektar großen Containerbaumschule mit den Topfmaschinen von Mayer. Aktuell befinden sich sieben Maschinen in den nach verschiedenen Kulturschwerpunkten ausgerichteten Produktionsbetrieben im Einsatz.

Für den größten Betriebsteil wurde vor zwei Jahren die TM 2700 angeschafft, später erweitert mit einem Visser Greenline Pflanzer. Drei weitere Topfmaschinen (TM 2400) kommen bei den Standardgrößen von zwei bis sieben Litern zum Einsatz, zwei Topfmaschinen (TM 2020) für kleinere Töpfe und Zehn-Liter-Container. Den Maschinenpark komplettiert die Topfmaschine TM 2018.

Auch Bernhard Nill nutzt in seinem Gartenbau-Betrieb im bayerischen Ellingen die Mayer Topfmaschine TM 2400 DR, den Ballenzerkleinerer BZ 6151 sowie zwei Etikettierer.

Mayer kündigt zur IPM 2018 weitere Innovationen an

Den 50. Geburtstag der Topfmaschine feiert man in der Heidenheimer Mayer-Zentrale gemeinsam mit Kunden, Partnern und Interessenten – und mit einem neuen Internetauftritt. Zur Internationalen Pflanzenmesse IPM 2018 plant die Firma im Rahmen des Messeauftritts in Essen die Weltpremiere weiterer Innovationen.