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Poinsettien: Positive Wirkungen der Produktion in Afrika

„Poinsettienproduktion in Afrika – Verantwortung und Qualität!“, so lautete eines der Vortragsthemen beim Poinsettien-Event „Sternenzauber“ von Selecta Klemm. Wie Richard Petri – Bereichsleiter Marketing bei dem Stuttgarter Unternehmen – herausstellte, wirken sich gartenbauliche Zweigbetriebe positiv auf die Bevölkerung im betreffenden afrikanischen Land aus. 

Blick auf die mit Folie bedeckte Kantine im Betrieb in Uganda. Werkfoto

Herausgestellt wurde das Tochterunternehmen von Selecta Klemm in Uganda. Wie Petri sagte, liegen die Grundlöhne der dortigen Mitarbeiter weit über dem Landesstandard, außerdem gebe es Zuzahlungen. Besonders wichtig sei die Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter und deren Familienangehörigen. So bestehe eine eigene Betriebsklinik mit angestellten Ärzten sowie einer Mutter-Kind-Station.

Nach Angabe Petris erhalten die Mitarbeiter in dem Betrieb in Uganda kostenfreies Frühstück und Mittagessen, bei Bedarf Kleinkredite. In ihrer Freizeit können sie einen separat angelegten Sportplatz benutzen oder sich in einer Musik- und Theatergruppe engagieren. Ein besonderes Zeichen zur Verbesserung der Lebensqualität der Mitarbeiter in Afrika sei die im vergangenen Jahr eingeführte Kampagne „Fair First!“. Das dazugehörige Label kennzeichnet alle Produkte, die von Selecta Klemm verantwortungsbewusst gegenüber Menschen und Umwelt erzeugt werden. (Edgar Gugenhan)