TASPO GartenMarkt

RFID-Chips für CC-Wagen

Seit einigen Jahren arbeiten die zentralen Anbieter der europäischen Schnittblumen- und Topfpflanzenindustrie - FloraHolland, VGB, Landgard, GASA Group zusammen mit Container Centralen - in einer Projektgruppe an einer optimalen Lösung zur Implementierung des RFID-Technik in der Gartenbaubranche. Die Projektgruppe hat jetzt nach eigenen Angaben eine Vereinbarung über die Implementierung geschlossen und als Technologieanbieter für das Vorprojekt IBM ausgewählt. Die meisten Topfpflanzen in Europa werden auf CC-Containern, das heißt, auf Mehrweg-Transporteinheiten transportiert, die sich in der Branche als Standardladungsträger durchgesetzt haben. Nachahmer würden immer wieder Kopien der CC-Container in die Logistikkreisläufe einzuschleusen versuchen, was zu höherem Aufwand bei der Bewirtschaftung des CC-Pools führe. Hier könne die RFID-Technik vorbeugend eingesetzt werden. Mit der Einführung der RFID-Technik werden signifikante Zeit- und Kosteneinsparungen in der Logistik über die gesamte Lieferkette bis zu den Fachhändlern erwartet sowie die Möglichkeit eröffnet, im laufenden Geschäft Kopien von Original CC-Containern zu trennen. Container Centralen und IBM wollen das RFID-Vorprojekt bereits in diesem Herbst in Zusammenarbeit mit den übrigen Partnern der Projektgruppe beginnen. Eine Reihe CC-Transporteinheiten wird mit RFID-Tags ausgestattet. Um sicherzustellen, dass alle Akteure im Markt von der neuen RFID-Technologie profitieren, müssen die Beteiligten sich auf die Implementierung und den weiteren Betrieb einigen. Die Projektgruppenpartner haben daher alle Details des Prozesses definiert und hierzu eine Absichtserklärung unterzeichnet. Mehr unter www.container-centralen.com.