Saterplant: Dropshipping-Konzept mit Musterpflanzen-Display

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Das Holz-Display wurde zur Präsentation von Musterpflanzen am POS entwickelt. Foto: Saterplant

Das Produktions- und Handelsunternehmen Saterplant verstärkt massiv seine digitalen Aktivitäten und erweitert sein Angebot. Das neue Konzept umfasst eine attraktive Produktpalette, verstärkte Online-Präsenz und Dropshipping. Alle Maßnahmen sollen die Wertschöpfung steigern, denn die Digitalisierung öffnet den Produzenten die Tür zu neuen Kunden und Zielgruppen.

Auf digitalen Kanälen neue Märkte und Kunden erobern

Für Saterplant-Geschäftsführer Jan Schlangen hat das „Jahrzehnt der Produzenten“ begonnen. „Die Produzenten, die es noch gibt, müssen immer mehr leisten, immer mehr Risiken tragen, immer mehr Wünsche der Abnehmer erfüllen“, sagt Schlangen. „Doch das kann unmöglich immer zum gleichen Preis erfolgen, denn die Branche braucht gesunde Unternehmen, die das Produkt Pflanze dauerhaft und verlässlich liefern. Leider fehlen sogar innerhalb der Branche Strategien zur Inwertsetzung der Pflanze. Dabei ist der Endverbraucher deutlich weniger preissensibel bei Pflanzen, als die Grüne Branche denkt und online hervorragend erreichbar.“ Online ist für Saterplant daher der Schlüssel zum Erfolg. „Das Ziel ist, online präsent zu sein, wo Pflanzen unserer Sortimente gehandelt werden. Ob in kleinen oder großen Webshops, in grünen Portalen oder den großen Plattformen, wenn sich der Handel in digitale Kanäle verlagert, können dort neue Märkte und Kunden erobert werden.“

Dropshipping-Projekt „ein ambitioniertes Vorhaben“

Dieses Ziel will Saterplant durch den Ausbau der Online-Präsenz, neue Artikel und ein Dropshipping-Konzept erreichen. Neu werden Stauden und Kräuter im Zwei-Liter-Container angeboten. Auch Trends wie Insektenvielfalt oder Stadtraumbegrünung werden mit den passenden Pflanzen bedient. Weiterhin ist auch ein Dropshipping-Projekt mit direkter Lieferung zum Kunden gestartet. Das Unternehmen hat hierfür ein Holz-Display zur Präsentation von Musterpflanzen am POS entwickelt. Über einen QR-Code kann sich der Endkunde weiter informieren und direkt bestellen, während etwa das Gartencenter automatisch einen Anteil am Umsatz erhält, ohne Risiko und Kapitaleinsatz.

„Das Dropshipping-Konzept ist ein ambitioniertes Vorhaben. Hier gilt es, die technischen Grundlagen zu schaffen, die eine Anbindung von Drittanbieter-Webshops, Portalen und Marktplätzen ermöglichen. Die IT-Lösung muss zudem den aktuellen Standard abdecken, vom individuellen Pricing des Kooperationspartners, über Bi-Direktionalität inklusive Status-Updates bis hin zur Rückübermittlung von Paketsendungsnummern. Hierfür haben wir eine Softwarelösung entwickelt, die in Kürze online geht“, erklärt Schlangen.

Saterplant sieht sich „absolut zukunftsfit aufgestellt“

In Bezug auf das Dropshipping-Konzept für den POS in Kombination mit dem Musterpflanzen-Display besteht noch keine Kooperation. Doch gerade diese Option bietet die Möglichkeit, eine Brücke zwischen stationärem Geschäft und digitalen, schnellen und attraktiven Lösungen für den Endkunden zu bauen. „Beide Welten lassen sich prima miteinander verzahnen. Das haptische Erlebnis der Musterbegutachtung vor Ort als Grundlage zum Kaufentscheid wird gepaart mit schneller und bequemer Lieferung bis an die Haustür des Endkunden. Hier sehen wir uns absolut zukunftsfit aufgestellt“, betont Schlangen.

Mit dem Öffnen der Tür hin zum Endkunden rücken für Saterplant Themen wie Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit noch stärker in den Fokus. „Schon immer haben wir uns als Meisterbetrieb präsentiert, der in Nordwestdeutschland Qualitätsware nach höchsten Umwelt- und Sozialstandards produziert“, sagt Schlangen. „Diese Werte kommunizieren wir nun verstärkt durch unseren Unternehmensauftritt. Für den Kunden sichtbar ist dies zum Beispiel am Sortiment ‚Little Garden‘ wo Pflanzen in hochwertigen Recyclingtöpfen produziert werden. Zudem arbeiten wir aktuell daran, erste Kulturen absolut marktunüblich nach EU-Bio-Normen zu zertifizieren. Damit gehen wir als Heckenpflanzen-Produzent deutlich voraus, setzen neue Standards und erschließen neue Märkte.“