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Schütteln und Sammeln per Maschine: Tauglichkeit im Praxiseinsatz bewiesen

Zum Techniktag der Raiffeisen Agil Leese auf dem Klostergut Mönchpfiffel stellten Anbieter aus dem Bundesgebiet und Polen sowohl bewährte als auch neue Produkte in Aktion vor. Die beiden Obsterntemaschinen OE4 vom Ingenieurbüro Lüttich Sondermaschinenbau Dohna (Sachsen) stammen aus der Fabrikation der Maschinenbau Schlottwitz GmbH & CO. KG (Sachsen). Eine läuft in Mönchpfiffel, die andere im sächsischen Obstanbaugebiet Dürrweitzschen. Das Ein-Mann-Maschinensystem rüttelt ohne Zwischenstopp im "Shake and Catch"-Verfahren bis zu sieben Bäume in der Minute (auch Sauerkirsche und Pflaume). Das Erntegut fällt auf einen Auffangschirm und kommt über die Mittenabdichtung auf das Zentralförderband. Von dort gelangt es über weitere Förderbänder, einen Elevator und eine Reinigungsstufe auf den in der Nachbarreihe fahrenden Sammelbehälter (Container). Das höhen- und seitenniveaugeregelte Fahrwerk konnte sich beim Test selbst komplizierten Geländebedingungen anpassen. In zwei Minuten war es von der Erntefahrt zur Straßenfahrt (Zulassung liegt vor) umgerüstet. Als großen Vorteil dieser Maschine bezeichnet Karl-Heinz Stieber, Betriebsleiter des Klostergutes, die elektro-hydraulischen Steuerungen, mit denen sich die einzelnen Arbeitsgänge getrennt regulieren lassen.