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Sorten- und Markenrechte: Verstöße nur schwer aufzudecken

Sorten- oder Markenschutzverletzungen sind für die Vermarktungsseite nur schwer aufzudecken. Unternehmen sind daher auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Züchtungsfirmen angewiesen. 

Sortenbezeichnungen spielen häufig bei Massenware kaum eine Rolle. Foto: Imago

Produzenten, denen Verstöße nachgewiesen werden, könnten beispielsweise von der Vermarktung über Landgard ausgeschlossen werden. Das sagte Ludwig Zeitheim, Bereichsleiter Erzeugermanagement bei Landgard, auf der Mitgliederversammlung der Ciopora (Internationale Gemeinschaft der Züchter vegetativ vermehrbarer Zier- und Obstpflanzen) Sektion Deutschland Ende Februar in Hannover.

Eine Mitarbeiterin von Landgard machte außerdem deutlich, dass bei Massenartikeln keine Segmentation durch Sorten möglich sei, weil die Farbe wichtiger wäre. Bei anderen Arten hätte sich aber der Markenname als Bezeichnung durchgesetzt, so zum Beispiel bei Sundavillen.

Wie Sortenrechtsverletzungen in der Praxis schneller aufgedeckt werden können, lesen Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe 14/2012. Dort erfahren Sie in unserem großen Sortenschutz-Special auf den Seiten 8 und 9 außerdem, wie sich Sortenschutzrechte vor Gericht durchsetzen lassen und wann Züchtungsverfahren für Pflanzen patentierbar sind.