TASPO GartenMarkt

Spannender Waren-Mix im Concept Store „Winkel van Sinkel“

, erstellt von

Mit der Renaissance der grünen Zimmerpflanzen werden auch Geschäftskonzepte erfolgreich, die sich deutlich vom traditionellen Pflanzenhandel unterscheiden. Ein Beispiel dafür ist der Concept-Store „Winkel van Sinkel“ in Hamburg. Mit seinem spannenden Waren-Mix durchbricht er herkömmliche Warenzuordnungen und holt den Amsterdamer Lifestyle nach Hamburg.  

Ein Hauch von Amsterdam in Hamburg: Urban Jungle im Concept-Store „Winkel van Sinkel“. Foto: Martin Hein

Außergewöhnliches Pflanzengeschäft

Seit kurzem ist in der Wexstraße 28 eines der außergewöhnlichsten Pflanzengeschäfte der Hansestadt zu finden. Die Inhaberin Zelda Czok verkauft in ihrem Laden „Winkel van Sinkel“ auch Papeterie, Lederwaren, Glas, Keramik, Drucke, Karten, Raumdüfte und Gin oder Genever aus den Niederlanden.
All diese Produktgruppen stehen in keiner vordergründig erkennbaren Beziehung. Doch eine macht mit einem kurzen Satz klar worum es hier geht: „Ich suche etwas, was anders ist“, fragt sie Zelda Czok. Und sie verlässt strahlend, nach einem zehnminütigen Beratungsgespräch, das Geschäft mit einer „Erbsenpflanze“, im Concept Store poetisch als „String of pearls“ bezeichnet.

Junge Marken aus Amsterdam

Der grüne  und wilde Urban Jungle aus Sukkulenten, Kakteen, Airplants, Kokedamas und Terrarien spricht die jüngeren Kundschaften an. Die Artikel in der Papeterie, die limitierten Prints und Karten sind ebenfalls besonders: Sie stammen von jungen Marken aus Amsterdam und aus der ganzen Welt. Ausgesuchtes Glas und Keramik, Lederwaren, Raumdüfte und Duftkerzen ergänzt „Winkel van Sinkel“ zu einem spannenden Mix.

Zimmerpflanzen wieder en vogue

Zelda Czok beobachtet schon länger, dass „Zimmerpflanzen ein Trendthema sind.“   Die Beratung macht den Unterschied.  „Wir möchten nicht Pflanzen verkaufen, sondern Pflanzen, die zu unseren Kunden passen“, erläutert Zelda Czok den Anspruch. Zimmerpflanzen würden „ein Lebensgefühl“ ausdrücken, der „emotionale Zugang“ sei entscheidend. „Die Kunden müssen mit ihren Pflanzen glücklich sein, sie müssen ein Erfolgserlebnis haben“, ist Zelda Czok überzeugt. 

Neuer Umgang mit Pflanzen

Wurden noch vor wenigen Jahren gerne einzelne Solitäre als Eye-Catcher in die spärlich dekorierten Wohnräume integriert, werden Pflanzen nun wieder verstärkt als „Lebewesen“ wahrgenommen, die mehr sind als reine Dekoration. Zelda Czok spürt im Moment eine zunehmende Nachfrage nach „großblättrigen Pflanzen“, und auch die oben bereits erwähnten Kakteen und Sukkulenten sind wieder en vogue.

Fazit: Ungewöhnliche Geschäftskonzepte und Renaissance von Zimmerpflanzen

Das Beispiel „Winkel van Sinkel“ zeigt, dass bei der gegenwärtigen Renaissance von Zimmerpflanzen ungewöhnliche Geschäftskonzepte entstehen und erfolgreich sind. Entscheidend dabei ist der professionelle Umgang mit neu entstandenen Kommunikationsformen (Instagram) und ein Pflanzen Know-how, das den Kunden treffsicher die passende Pflanze für ihr Lebensgefühl anvertraut.