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spoga+gafa: Gedanken der Branche zum Messebesuch 2020

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„Meet our visitors“ – unter diesem Motto lädt die spoga+gafa dazu ein, die Besucher der diesjährigen Messe kennenzulernen. In informativen Interviews mit den Veranstaltern berichten Entscheider der Gartenbranche, warum sich aus ihrer Sicht der Messebesuch in diesem Jahr lohnt und wie Unternehmen davon profitieren können.

Impression der spoga+gafa 2019. Foto: Koelnmesse

VDG-Präsidentin und Gartencenter-Inhaber unter den Besuchern der spoga+gafa

So äußert sich beispielsweise Martina Mensing-Meckelburg, Präsidentin des Verbands Deutscher Garten-Center (VDG), zu den enormen Herausforderungen, denen sich die deutschen Gartencenter angesichts der Corona-Krise derzeit stellen müssen. Und sie erklärt, warum die spoga+gafa im September die ideale Plattform für die Branche ist, um erstmalig wieder mit Kunden, Interessenten und Partnern zusammenzukommen und sich live vor Ort auszutauschen.

Ebenfalls zu Wort kommt unter anderem auch Christian Dinger. Der geschäftsführende Gesellschafter der Dinger‘s Gartencenter Köln GmbH & Co. KG erzählt im Interview, wie sein Familienunternehmen bisher durch die Corona-Zeit gekommen ist, was es ihm bedeutet, im September nach langer Zeit wieder auf eine Messe zu gehen und worauf er bei der spoga+gafa 2020 am meisten gespannt ist. Die online unter „Meet our visitors“ bereits vorhandenen Interviews wollen die Veranstalter jede Woche „um spannende Gedanken unserer Gäste der kommenden spoga+gafa 2020“ ergänzen.

Garten-Lifestylemesse 2020 unter einer neuen Normalität

Darüber hinaus bereitet sich die Koelnmesse – die aktuelle Lage immer im Blick – momentan auf eine erfolgreich stattfindende spoga+gafa vor. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, wie das Management der Messe in der vergangenen Woche verkündete. Wie alle Situationen des gesellschaftlichen Lebens werde auch die Garten-Lifestylemesse zumindest in diesem Jahr unter einer neuen Normalität stehen. Dazu legen die Verantwortlichen nach eigenen Angaben gemeinsam mit den Behörden und den messebegleitenden Partnern aktuell Kriterien und Maßnahmen fest, „die und auf unserem Weg hin zur Messe 2020 begleiten“.

Die konkrete Gestaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen richte sich nach den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen und den Behörden in Köln, erklärt die Koelnmesse. Die Vorbereitungen sehen demnach derzeit die folgenden Punkte vor:

  • 1,5 Meter Abstand untereinander
  • Tragen eines Mund-Nase-Schutzes – außer man sitzt, mit Abstand, an einem Tisch oder bewegt sich, mit Abstand, auf dem Freigelände
  • zusätzliche Eingänge für Aussteller, die Stauungen in den Eingangsbereichen verhindern sollen
  • Vollregistrierung aller Besucher und Aussteller, wie in den vergangenen Jahren
  • Garderoben werden kostenfrei angeboten, keine Wartezeit
  • Taschenkontrollen werden, so die Planung, technisch und kontaktfrei durchgeführt
  • das Gastronomie-Konzept wurde den neuen Hygienevorschriften angepasst

„Wir setzen auf das professionelle Verhalten der Aussteller und Besucher“, führt die Koelnmesse dazu aus. „Die Flexibilität und Größe unseres Geländes sowie die Möglichkeiten unserer digitalen Leitsysteme stellen eine reibungslose Messe in der neuen Normalität sicher.“ Worauf man in diesem Jahr allerdings verzichten müsse, seien Standpartys und gesellschaftliche Veranstaltungen während der spoga+gafa. „Damit aber wird jeder einmalig leben können“, ist das Management überzeugt. Die generelle Aufplanung müsse dagegen nicht geändert werden – die Stände fast aller Aussteller können an derselben Stelle wie in den vergangenen Jahren stehen, heißt es seitens der Organisatoren.

spoga+gafa in diesem Jahr ohne die Hallen 1, 4.2 und 5.1

Nicht bespielt werden in diesem Jahr die Hallen 1, 4.2 und 5.1, informiert die Koelnmesse – weil voraussichtlich einige Aussteller aus Übersee aufgrund von behördlichen Reisebeschränkungen und geltenden Quarantänevorschriften in diesem Jahr nicht an der spoga+gafa teilnehmen können. „Wenngleich wir zu Anfang der Krise auch in Übersee bereits deutlich über 90 Prozent unserer Hallenflächen verkauft hatten, werden wir uns an den Gedanken gewöhnen müssen, dass Aussteller es von anderen Kontinenten im September nicht nach Köln schaffen – außer sie haben agile Vertretungen in Europa. Für diese Partner tut es uns sehr leid und wir freuen uns darauf, sie im kommenden Jahr wieder in Köln begrüßen zu dürfen“, so die Veranstalter.

Vorkehrungen hat die Koelnmesse auch für den Fall getroffen, dass die spoga+gafa vom 6. bis 8. September aufgrund von behördlichen Anordnungen doch nicht wie geplant stattfinden kann – bei einer Absage wollen die Veranstalter den Ausstellern und Besuchern die an die Koelnmesse geleisteten Zahlungen vollständig zurückerstatten. Sollte die Messe verschoben werden, will die Koelnmesse den Ausstellern, die an dem neuen Datum nicht teilnehmen können, die geleisteten Zahlungen ebenfalls vollständig zurückerstatten.

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