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Stiftung Warentest: Rasenroboter von Honda und Bosch mit Qualitätsurteil „gut“

Zwei von acht Rasenrobotern erreichten bei der Prüfung durch Stiftung Warentest das Qualitätsurteil „gut“. In vier Fällen gab es die Note „befriedigend“. Ein Rasenroboter (Worx Landroid M) musste sich mit „ausreichend“ begnügen. Ein Gerät (Ambrogio L 75 Deluxe) wurde wegen Störanfälligkeit und Sicherheitsmängeln auf „mangelhaft“ abgewertet. 

Vor zwei Jahren wurde der Bosch Indego im Markt eingeführt. Foto: Edwin Hanselmann

Dieser Mäher wurde laut Firmenangabe allerdings zwischenzeitlich vom Markt genommen. Eventuell sind noch Restbestände im Handel.

Testsieger mit Gesamtnote 2,1 wurde der Honda Miimo 300. Er konnte sowohl beim Mähen („gutes Mähergebnis“) als auch hinsichtlich Handhabung überzeugen. Der Stromverbrauch dieses Gerätes von Honda war aber höher als bei den meisten anderen Rasenrobotern. Zu diesem Gerät wurde auch darauf hingewiesen, dass der Verkauf nur über den Fachhandel erfolgt und der Händler das Gerät installiert. Die Preise hierfür würden stark variieren.

Den zweiten Platz belegte der Rasenroboter Bosch Indego (Gesamtnote 2,5). Dieses Gerät überzeugte in der Hauptkategorie „Mähen“ sowie bei Umwelteigenschaften, beispielsweise geringem Stromverbrauch. Angemerkt wurde, dass der Bosch Indego in engen Passagen und hinter Hindernissen nur selten mäht. Das Display lasse sich nicht gut ablesen und die Menüführung ohne Ziffernfeld sei etwas umständlich.

Die von Stiftung Warentest genannten mittleren Preise variieren bei den acht Rasenrobotern von 1.000 Euro bis 2.600 Euro. Der Testsieger – Honda Miimo 300 – ist mit 2.550 Euro im oberen Preissegment, der ebenfalls mit „gut“ bewertete Bosch Indego in der mittleren Preisklasse (1.500 Euro).

Wie Stiftung Warentest im Artikel über diesen Test ebenfalls anmerkte, bieten viele Händler einen Wartungsservice für Mähroboter an. Dieser koste ungefähr 100 Euro im Jahr. (eh)