TASPO GartenMarkt

TASPO Awards 2012: Jury suchte und fand das Besondere

Die Juroren machten es sich nicht leicht während ihrer diesjährigen Zusammenkunft, bei der sie die über 140 Einreichungen zu den TASPO Awards 2012 sichteten und beurteilten. Immer wieder ging es darum, mit welcher Außergewöhnlichkeit ein Betrieb sich bewarb. Fragen wie „Was ist denn das Alleinstellungsmerkmal?“ oder „Wie grenzt sich ein Betrieb gegenüber anderen ab?“ tauchten in allen drei Jurygruppen immer wieder auf. 

Außergewöhnliches gab es einiges: das pulverbeschichtete Gewächshaus im Stil einer Orangerie ebenso wie die enge Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Hochschule oder eine Gastronomie, die auch noch lange nach Ladenschluss ihre Gäste kulinarisch verwöhnt.

Oft sind es ja die „Kleinigkeiten“, die dann beim Kunden besonders positiv ankommen – etwa die Kundentoilette mit Wickeltisch oder der Wassernapf für den Hund im Eingangsbereich. Kundenfreundlich wollen alle sein, aber das „Wie“ interessierte die Jury und dabei ging sie auch ins Detail.

Besonders Regionalität, Nachhaltigkeit und intensive Mitarbeiterförderung zogen sich in diesem Jahr durch viele der Bewerbungen. Es ist zu merken, dass sich die Unternehmer in allen Sparten des Gartenbaus mit diesen Trends auseinandersetzen und passende Angebote ins Leben rufen. Mit zertifizierter Ware oder Produkten aus der Region versuchen die Betriebe, die Wünsche der Kunden zu erfüllen.

Und dabei ist die Größe eines Betriebes gar nicht ausschlaggebend. Den Juroren ging es eher um die „Konzeptstimmigkeit“. Wer seine Nische gefunden hat und sie konsequent bedient, kann hier ebenso erfolgreich sein, wie ein Produzent von Massenware. Die klare Ausrichtung auf eine Zielgruppe war für die Jury deshalb ein ganz wichtiges Beurteilungskriterium: „Nur wer weiß, wer bei ihm kaufen soll, kann sein Angebot genau darauf ausrichten“, fasste einer der Juroren zusammen, wie wichtig es ist, ein klares Bild von der eigenen Betriebsausrichtung zu haben.

Eine Kategorie bei den TASPO Awards ist anders als die anderen. Das war auch in diesem Jahr wieder so: Der Unternehmer des Jahres bewirbt sich nicht selbst, wie das in den anderen Kategorien möglich ist. Er wird zu diesem Gold Award von den Juroren vorgeschlagen. Jedes Jurymitglied kann einen Vorschlag für den Unternehmer des Jahres machen, reicht eine entsprechende Bewerbung ein und hält während der Jurysitzung ein kurzes Plädoyer für seinen Favoriten.

Das Geheimnis, wer in diesem Jahr die Auszeichnung erhält, lüften wir erst auf der Gala in Berlin am 23. November. Diesmal gibt es – anders als im Vorjahr – auch keine Liste der nominierten Vorschläge im Vorfeld.

Wenn Sie nun Lust bekommen haben, der Vergabe der TASPO Awards live beizuwohnen, dann zögern Sie nicht: Tickets für die Gala bekommen Sie noch bis zum 27. Juli 2012 zum Frühbucherrabatt unter www.taspoawards.de. (ia)