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Technik-Seminar in Straelen: Mit dem Gasballon durchs Gewächshaus schweben

Neues und Überraschendes zur Ventilation im Gewächshaus will ein Technik-Seminar der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen am 10. September in Straelen zeigen. Unter anderem wird dabei der neue Trend beleuchtet, nicht nur waagerechte Ventilation zu nutzen, sowie die Vor- und Nachteile der senkrechten Ventilation beschrieben. 

Dazu liegt umfangreiches Videomaterial aus den aktuellen Praxisuntersuchungen vor, meldet die LWK Nordrhein-Westfalen. Untersucht und im Video vorgestellt wurden demnach keine kleinen Versuchshäuser, sondern praxisübliche Häuser mit den „üblichen Störern“ wie Hängen, Heizungsrohre oder Ampeln.

Thema wird auch der nach wie vor bestehende Optimierungsbedarf für die gute Nutzung der Ventilatoren sein. Neben der präzisen Messung mit Anemometern (elektronischen Luftgeschwindigkeitsmessgeräten) und den Beobachtungen mit Diskonebel, ist mit dem (Modell)-Gasballon ein neues, starkes Messelement hinzugekommen. Dieser Gasballon wird, wie sein großer Bruder, mit Gas und Ballastwasser in Schwebe gebracht und folgt dann der Luftbewegung im Gewächshaus. So sind schnell Ecken ausgemacht, in die wenig oder keine Luftbewegung gelangt. Warum das so ist, und wie es zu verbessern ist, wird in dem Technikseminar am 10. September ab 14 Uhr in Straelen verraten.

Ebenso wird darüber berichtet, weshalb beispielsweise Ventilatorwurfweitenangaben von über 40 Metern real im Gewächshaus nur 15 Meter schaffen. Und im Seminar werden Auswahlhilfen für den Ventilatorkauf gegeben, denn für „billiges Geld“ im Internet angebotene Ventilatoren sind oftmals völlig ungeeignet für Gewächshäuser.

Weitere Infos zum Programm und Anmeldung zum Technik-Seminar am 10. September unter straelen(at)lwk.nrw.de. (ts)