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Trend-Sortiment: Essbare Blüten sind Augen- und Gaumenschmaus zugleich

Gerade in den Sommermonaten strahlen die blühenden Pflanzen im Garten, auf dem Balkon und der Terrasse eine ganz besondere Schönheit aus. Sie bringen Freude und Frohsinn und „versüßen“ das Leben. Und tatsächlich: Die Blüten einer großen Anzahl sommerblühender Pflanzen können problemlos zur Geschmacksverbesserung von Speisen – zum Versüßen von Salaten und anderen Leckereien – verwendet werden. 

Natürlich sollte man sich schon etwas auskennen, was hier wirklich dem Speisezweck dient. Im Folgenden deshalb eine kurze Zusammenstellung einiger besonderer Blüten, die so mancher Gourmet-Koch, aber auch Kenner der Haushaltsküche gerne verwendet.

In der gartenbaulichen Fachzeitschrift „Gärtnerbörse“ etwa wurde besonders auf die Blüten der Kapuzinerkresse hingewiesen, die einen kräftigen, würzigen, teilweise sogar leicht scharfen Geschmack haben. Ebenfalls würzig im Geschmack und zudem mit leichter Zitrusnote sind die Blüten der gestreiften mexikanischen Studentenblume (Tagetes tenuifolia).

Zum Schmuck von Salaten werden bevorzugt die Blüten von Gänseblümchen (Bellis), Stiefmütterchen (Viola), Ringelblumen (Calendula), Hornblumen (Centaurea), Petunien (Petunia) und Flammenblumen (Phlox) verwendet. Ebenso sorgen die Blütenblätter von Sonnenblumen (Helianthus) und Schmuckkörbchen (Cosmos) einschließlich der Blüten von Malven (Malva) für eine dekorative Wirkung auf dem Teller.

Sehr beliebt sind auch Veilchen- und Rosenblüten zur Geschmacksverbesserung von Getränken, während sich die Blüten von Taglilien (Hemerocallis) und Holunder (Sambucus) hervorragend für Backwaren eignen.

Die Mitarbeiter der Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbau (LVG) in Erfurt weisen wiederum darauf hin, dass viele Pflanzenblüten auch giftige Stoffe enthalten, sodass diese in keinem Fall für Speisezwecke verwendet werden dürfen.

Erwähnt werden hier beispielsweise die Blüten von Akelei (Aquilegia), Eisenhut (Aconitum), Fingerhut (Digitalis), Maiglöckchen (Convallaria), Herbstzeitlosen (Colchicum), Goldregen (Laburnum), Narzisse (Narcissus), Oleander (Nerium), Adonisröschen (Adonis) und Inkalilie (Alstroemeria).

Beim Maiglöckchen muss ebenfalls darauf geachtet werden, dass die giftigen Blätter nicht mit denen des Bärlauches verwechselt werden, die gerne zum Würzen von Speisen verwendet werden. (gug)