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Unkraut-Jet: wirksam und leistungsstark

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Mit einer demopark-Silbermedaille 2017 prämiert ist der Unkraut-Jet 400 von Gepa mit mehreren technischen Besonderheiten. So ermöglicht etwa sein negativ nach vorn ausgerichteter Rohrgestell-Rahmen einen gleichmäßigen Fadendruck bei gleichzeitigem Abtransport des abgetragenen Materials und stabiler Lage der Maschine.

Unkraut-Jet 400. Foto: Gepa

Die umlaufende flexible Schürze soll Personen- und Sachschäden verhindern, das frontseitige Schwenkrad eine einfache Manövrierbarkeit erlauben.

Messerflügel ragen nicht ins Mähgehäuse

Auch das Arbeitswerkzeug, eine Kombination aus Festfadenkopf und Windmesser, ist eine Gepa-Entwicklung. Dabei ragen aber die Messerflügel nicht, wie beim klassischen Rasenmäher gewohnt, ins Mähgehäuse, sondern sind nach unten gerichtet. Das soll einen Unterdruck erzeugen, der das abgetrennte Material in den Auffangbehälter befördert.

Die Aufgabe des Abbürstens der krautigen Teile übernehmen sechs dicke, scharfkantige Nylonfäden. Damit wird trotz aggressiven Abriebverhaltens eine Beschädigung des Untergrundes vermieden, erklärt der Hersteller. Außerdem seien die Nylonfäden im Gegensatz zu Drahtbürsten werkzeuglos wechselbar und preisgünstiger in der Wiederbeschaffung. Die Höheneinstellung (null bis 35 Millimeter) erfolgt über einen Hebel am Führungsholm.

Unkraut-Jet wahlweise auch mit seitlichem Kantenputzer

Die Maschinen gibt es wahlweise auch mit seitlichem Kantenputzer, womit eine gleichzeitige Reinigung in Kanten und Ecken vorgenommen werden kann, so Gepa.

Den Unkraut-Jet 400 gibt es mit 800 Watt starkem Akkumotor oder 3,27 kW starkem Honda-Motor. Ersterer kann dabei im Drehzahlbereich von 500 bis 3.000 Umdrehungen pro Minute betrieben werden. Das erlaube eine sofortige Anpassung an den Wildkrautbesatz, was die Akkukapazität schone und eine Laufzeit von bis zu vier Stunden ermögliche.