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Unkrautbekämpfung mit Dämpftechnik

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Alles über das Dämpfen erfährt der Fachbesucher auf der IPM bei MSD GmbH Dämpftechnik & Dämpfsysteme (Durbach). Wirkungslücken und fortschreitende Resistenzen bei Unkräutern und Krankheiten, aber auch Verbote und Auflagen bei Herbiziden richten das Interesse verstärkt auf das Dämpfen.

Dämpfverfahren können in allen Sparten des Gartenbaus eingesetzt werden. Foto: MSD

Dämpfen für alle Sparten des Gartenbaus geeignet

Dämpfverfahren können den Angaben zufolge in allen Sparten des Gartenbaus eingesetzt werden, sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland. Dabei setzen sich immer mehr moderne, arbeitszeitsparende und energieeffiziente Verfahren durch.

Im Gewächshaus wird das Foliendämpfen in einigen Betrieben durch den Einsatz der Stachelhaube zur Sandwichdämpfung abgelöst. Dabei erfolgt eine Bodendesinfektion bis in eine Tiefe von 25 Zentimetern. Erste Erfahrungen ergaben eine Energieeinsparung von 50 Prozent, informiert MSD.

Bekämpfung invasiver Neophyten mit Dampf

Im Freiland sind Dämpf-Halbautomaten und Vollautomaten insbesondere in Gemüsebaubetrieben im Einsatz. Eine Bekämpfung invasiver Neophyten, wie zum Beispiel des Japanknöterichs und des Erdmandelgrases, lasse sich erfolgreich mit Dampf durchführen. Auch bei der Bekämpfung von Unkraut und Bodenmüdigkeit bei Erdbeerkulturen, aber auch bei Baumschulkulturen zeigt das Dämpfen laut MSD eine gute Wirkung.

Nicht zuletzt kommen Dämpfverfahren bei der Unkrautbekämpfung in öffentlichen Grün- und auch Parkanlagen zum Einsatz.

Kontakt: Halle 3 Stand B 52