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Valentinstagumfrage des BGI: Mehr Menge und höhere Umsätze

Rundum positiv gestimmt hat der Verlauf des Valentinsgeschäftes die Blumengroßhändler in diesem Jahr. In einer internen Umfrage urteilten die Mitglieder des Blumen- Groß- und Importhandels (BGI) zu 100 Prozent mit „eher zufrieden“, „zufrieden“ oder „ausgezeichnet“. Alle Befragten verzeichneten höhere Umsätze als im Vorjahr, wobei man berücksichtigen muss, dass das Valentinsgeschäft 2010 nicht besonders gut gelaufen ist – unter anderem, weil Valentin auf den Karnevalssonntag fiel.

Zwischen 30 und 38 Prozent lagen die Umsatzzuwächse allein in der südlichen Region Deutschlands (Bayern und Baden-Württemberg), in Nordrhein-Westfalen gab es um 25 Prozent höhere Umsätze, Rheinland-Pfalz, Hessen sowie Schleswig-Holstein und Hamburg kamen auf 20 Prozent und sogar die neuen Bundesländer erzielten um 15 Prozent angestiegene Umsätze.

Gleichzeitig konnten knapp 70 Prozent der befragten Großhändler höhere Preise als im Vorjahr realisieren, gut 30 Prozent erreichten immerhin das gleiche Preisniveau. Kein Wunder also, dass alle Befragten ihre Erwartungen in das Valentinsgeschäft erfüllt sahen.

Warum das Valentinsgeschäft so gut gelaufen ist? Zum einen spielt hier die bessere gesamte Wirtschaftslage eine Rolle, zum anderen fiel Valentin auf einen Wochentag, kollidierte nicht mit Karneval und fand Unterstützung durch das vielerorts trockenes, oftmals schon frühlingshafte Wetter.

Insgesamt verteilte sich der Einkauf des grünen Einzelhandels gleichmäßig auf die Tage Donnerstag bis Sonntag, und die Großhändler erwarten noch einen deutlichen Nachverkauf, weil viele Blumengeschäfte leergekauft sind.

Keine Auswirkungen verspürten sie während des Valentinsgeschäftes durch die Vorberichte verschiedener Medien, die wieder einmal die Produktionsbedingungen in Übersee bei der Blumenerzeugung anprangerten.