TASPO GartenMarkt

„VEG and the City“: Kunde wird bedient, wo er wohnt und gärtnert

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Das Schweizer Unternehmen Changesolutions greift mit „VEG and the City“ den Trend zum biologischen Gärtnern in der Stadt ganzheitlich auf: Es verkauft in drei Stores und über einen eigenen Online-Shop Produkte fürs biologische urbane Gärtnern. Dieses Angebot ist am Schweizer Markt auch nach fünf Jahren noch einzigartig.

„VEG and the City Bloom“ ist ein Mix aus Blumenbinderei und Gartenkiosk. Foto: Changesolutions

Verloren gegangene Verbindung zum Nahrungsmittel wieder herstellen

Changesolutions bezeichnet sich selbst als ein junges Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, „die verloren gegangene Verbindung zum Nahrungsmittel wieder herzustellen und das Wissen des Selber-Gemüseanbauens für die nächsten Generationen zu bewahren“. Das tut es mit mehreren unterschiedlichen Angeboten.

In drei Stores in Zürich und Winterthur und über den Online-Shop bietet es Produkte fürs biologische urbane Gärtnern – wie innovative Pflanzgefäße, Bio-Saatgut, langlebiges Stadtgartenzubehör, Bio-Setzlinge und saisonale Schnittblumen. Es gibt alles auch in kleinen, städtischen Portionen wie beispielsweise torffreie Erde und weitere Substrate im Offenverkauf. Fragen rund ums Gärtnern beantwortet das Personal in den Stores.

„VEG and the City Bloom“: Schnittblumen aus nachhaltigem Anbau

Besonderheit ist der Shop „VEG and the City Bloom“ im Freilager in Zürich, der Schnittblumen aus nachhaltigem und wenn möglich regionalem Anbau anbietet, unter anderem auch „urbane“, auf Wunsch auch „wilde“ Blumensträuße, auch im Abonnement.

Nachhaltigkeit, Saisonalität und Lokalität spielen bei den Pflanzen und Schnittblumen eine große Rolle: So werden die Bio-Setzlinge lokal um den Zürichsee produziert. Schnittblumen bezieht das Unternehmen möglichst aus Schweizer Freiland- oder Kaltzeltanbau. Nur in den kalten Monaten kommen Blumen aus nichtbeheizten italienischen Gewächshäusern. Auf Überseeware verzichtet „VEG and the City“ und klärt seine Kunden über seinen CO2-Fußabdruck auf.

Auch Gartenkurse und Teamevents für Gärtner-Neulinge und fortgeschrittene Gärtner gehören zum Portfolio des Unternehmens. Zudem plant, realisiert und unterhält das Team Nutzgärten im privaten und öffentlichen Raum – wie beispielsweise den Lehr- und Genussgarten Europaallee mitten in Zürich mit zwanzig Pflanztrögen oder im Museum Rietberg die „Gärten der Welt“, einen großen, vertikalen Garten.

Zielgruppe hat oftmals in der Stadt nur einen Balkon

Die Zielgruppe von „VEG and the City“ sind Menschen, die in der Stadt leben und einen bewussten Umgang mit Ressourcen pflegen. Die Kundschaft ist mehrheitlich weiblich und zwischen 25 bis 45 Jahre alt, zu den Kunden zählt zudem die Zielgruppe 60plus, die nach dem Auszug der Kinder vermehrt zurück in die Stadt zieht. Diese Zielgruppe hat oftmals in der Stadt nur einen Balkon, möchte aber das Garten-Feeling vom Land auch an ihrem neuen Wohnsitz weiterführen.

„VEG and the City“ hat mit seinem Konzept in den vergangenen Jahren großes Medieninteresse erregt und einige Preise bekommen. Bei den TASPO Awards 2018 errang das Unternehmen in der Kategorie „Bestes Angebot Next Generation“ den zweiten Platz.