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Veiling Rhein-Maas: Fazit der ersten 100 Tage

Die ersten 100 Tage der Veiling Rhein-Maas, einem Joint Venture zwischen Landgard und FloraHolland, sind vorbei. In Herongen wurden die Versteigerungsaktivitäten von Herongen, Venlo und Lüllingen vereint. Was ging gut, was hat nicht so gut geklappt: Die Veiling zieht jetzt ein erstes Fazit.

Anlieferer, Kunden und Geschäftspartner sowie die Mitarbeiter mussten sich an die neue Situation gewöhnen, an die geänderte Art zu arbeiten und daran, dass drei Strukturen zusammenwachsen müssen. Das braucht Zeit, doch es werden bereits gute Fortschritte gemacht, fasst die Veiling zusammen.

Verglichen mit dem Angebot dreier unterschiedlicher Standorte zuvor würden heute mehr Produkte in Herongen angeliefert. Das Sortiment sei in seiner Gesamtheit viel breiter als an jedem der drei einzelnen, vorherigen Standorte. Das bestätigten auch Kunden und Anlieferer, so die Veiling.

Es kann noch breiter und auch besser über die verschiedenen Versteigerungstage verteilt werden, räumt sie ein. Bei der Produktgruppe Zimmerpflanzen habe sich das Angebot bereits erweitert, auch mit Ware aus dem Westen der Niederlande.

Was Schnittblumen betreffe, müsse das Angebot noch weiter ausgebaut werden. Dabei seien auch besondere Qualitäten gefragt. Die Beet- und Balkonpflanzensaison steht vor der Tür, die Anlieferer hätten bereits viel Interesse signalisiert, entsprechende Produkte anzuliefern.


Mehr Ware und höhere Preise

Der Umsatz und die Preisbildung direkt nach dem Start im November hätten besser sein können, aber in den ersten Monaten des Jahres 2011 haben sie die Erwartungen übertroffen, berichtet die Veiling weiter und nennt einige Zahlen. Es wurde mehr Umsatz realisiert, als prognostiziert war: ein Plus von 6,4 Prozent. Weil mit plus 2,6 Prozent mehr Ware angeliefert worden ist und weil ein höherer Durchschnittspreis mit plus 3,7 Prozent erzielt werden konnte.

Im Vergleich mit den Preisen an den Versteigerungen im Westen der Niederlande lägen die bei der Veiling Rhein-Maas erzielten Preise mal höher und mal niedriger. Es gebe nun vier gute Versteigerungstage und weniger Preisverfall als zuvor, meint die Veiling weiter. Sie habe sich jedoch zum Ziel gesetzt, fünf gute Versteigerungstage anbieten zu können.

Dafür müsse das Angebot besser auf alle fünf Versteigerungstage verteilt werden. Jetzt sei es die Aufgabe der Sortimentsmanager, in Gesprächen mit den Anlieferern das Angebot gut auf die anwesende Kaufkraft abzustimmen, besser zu verteilen und besonders das Schnittblumenangebot weiter auszubauen.

 

Bald Bilder an allen Uhren

An den Uhren 1 und 8 wird bildunterstützt versteigert, indem ein Livebild oder ein VKC-Bild von der Ware oberhalb der Uhr angezeigt wird. Beim Start gab es hier noch technische Probleme, die nach Angaben der Veiling inzwischen beseitigt werden konnten. Testweise hat sie, um die Kunden zu unterstützen, unter der Uhr 1 einen zusätzlichen Bildschirm montiert.

Diese Unterstützung will sie nun auf alle acht Uhren ausweiten. Alle Uhren sollen dann mit einem solchen Bildschirm unter der Uhr ausgestattet sein, der ein Bild des Produktes, entweder Live-Bilder der Topfpflanzen oder VKC-Bilder der Schnittblumen, zeigt. Mehr dazu in der aktuellen TASPO Ausgabe 15/10.