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Verbesserte Modelle von Beregnungspumpen von Caprari

Auf der Landtechnikmesse Agritechnica vom 12. bis 16. November in Hannover zeigte Caprari aus Fürth, den Angaben zufolge größter Hersteller von Wasserpumpen für Agrar-Beregnungsanlagen in Deutschland, gleich mehrere Produktneuheiten.

Caprari präsentiert auf der Agritechnica seine Pumpen-Neuheiten. Werkfoto

Dabei stehen die neuen Tauchmotorpumpen der „Next Generation“ im Vordergrund: Deutlich verbesserte Modelle der E-Serie mit sechs und acht Zoll Durchmesser, mit denen Caprari die bisherigen Varianten R und S ersetzt.

Die Modifikationen sind laut Hersteller so umfangreich, dass diese Varianten fortan nur noch die Bezeichnung „P“ für „Performance“ tragen. Gesteigert habe man den Wirkungsgrad, um noch mehr Energie zu sparen. Auch die Förderhöhen legten zu, zum Beispiel bei der E8P um 80 Meter.

Die Gehäuse bestehen aus robustem Grauguss mit glatter Oberfläche statt dünnem Blech wie bei Wettbewerbern. Auch gibt es ergänzende Schutzvorrichtungen für Gleitringdichtung, Motorkupplung und Gehäuse. Weil zudem die Lager überarbeitet wurden, seien nun 100 statt zuvor 40 Gramm Sand pro Kubikmeter Wasser tolerierbar. Bis zu 160 Kubikmeter pro Stunde und maximal 700 Meter Förderhöhe leisten die beiden Serien.

Auch bei den kleineren Vier-Zoll-Pumpen für bis zu 24 Kubikmeter pro Stunde hat sich laut Caprari viel getan: Die komplette Modellreihe gibt es nun auch in einer „Desert Line“-Variante, die auf bis zu 450 Gramm pro Kubikmeter Sandanteil ausgelegt ist. Bei den Sechs-Zöllern stellt das Unternehmen mit der neuen E6XPD ein ebensolches Modell vor. Ebenfalls überarbeitet wurden die Sechs-Zoll-Tauchmotoren der MAC-Serie. Diese kommen mit verbessertem Wirkungsgrad, halten höhere Temperaturen aus und sind stärker belastbar. Erstmals kommen ein Graphit-Wellenlager und ein von Caprari entwickeltes Traglager zum Einsatz, das eine dreifach höhere Resistenz bei Spitzenlasten bietet.

Durch ihren Mindesteffizienzindex von bis zu 0,7 (MEI) verfügten die neuen Pumpen über einen energetischen Wirkungsgrad der Spitzenklasse: Nach der jüngsten Novelle EuP 547/2012 der Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG ist lediglich ein MEI von 0,1 gefordert. „Caprari bietet damit höchste Investitionssicherheit und niedrigste Betriebskosten“, betont Deutschland-Chef Stefan Hörnschemeyer.

Im weiteren Ausstellungsprogramm zeigt Caprari neue Kreiselpumpen mit SAE-Kupplung zur direkten Montage an Dieselmotoren, die sich im Agrarbereich universell einsetzen lassen. Neben den Lösungen zur Bewässerung bilden Pumpen und Mixer für landwirtschaftliche Abwasser- und Biogasanlagen den Themenfokus. (ts)

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.caprari.de.