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Verkauft Scotts Miracle-Gro sein Europageschäft?

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Exponent Private Equity LLC, London, will das Europa- und Australiengeschäft der Scotts Miracle-Gro Company für 250 Millionen US-Dollar kaufen. Die nötigen Schritte zum Abschluss der Transaktion werden derzeit geprüft.

Für Geschäftsführer Stefan Eha und seine Mitarbeiter soll sich durch den Verkauf des Europageschäfts von Scotts Miracle-Gro nichts ändern. Foto: Scotts Celaflor

Verkauf an Exponent noch nicht zu 100 Prozent fest

„Da erst ein Angebot vorliegt, steht eine Übernahme noch nicht zu 100 Prozent fest. Momentan befindet sich Scotts im Closing, d.h. es werden gerade weitere Schritte, Verträge und Rechtliches geklärt, wie die Übernahme genau vonstattengehen wird“, sagte eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage von TASPO GartenMarkt.

Scotts Miracle-Gro erwartet, dass die Transaktion bis zum dritten Quartal 2017 abgeschlossen sein könnte, sofern die Genehmigung der regulierenden Behörden vorliegen sollte.

Scotts Celaflor: Geschäft in keiner Weise berührt

Durch den neuen Eigentümer verspricht sich Scotts einen strategisch günstigen Ausbau des Europageschäfts. Das laufende Geschäft des Tochterunternehmens Scotts Celaflor „wird in keiner Weise davon berührt. Aus dem geplanten Verkauf ergeben sich starke Perspektiven“, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung des Unternehmens.

Nach der Transaktion soll das bestehende Geschäft der Scotts-Ländergesellschaften unter dem neuen Eigentümer weitergeführt werden. Auch das Marken-Portfolio werde nicht angetastet. Scotts und Exponent wollen für einen reibungslosen Übergang sorgen.

Scotts Miracle-Gro startet verhalten ins neue Jahr

Die Quartalszahlen für Scotts Miracle-Gro haben sich im Vergleich zu 2016 verhalten entwickelt. Rund 45 Million US-Dollar und damit drei Prozent Umsatz weniger als in den ersten drei Monaten des Vorjahrs stehen zu Buche. Dabei ist das Europgeschäft ins Stottern gekommen: Der Hersteller und Vermarkter für Markenartikel zur Garten- und Pflanzenpflege erwirtschaftete im ersten Quartal zehn Millionen Euro weniger als noch in den ersten drei Monaten des Vorjahrs. Der Umsatz fiel somit um acht Prozent auf rund 105 Millionen US-Dollar.