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Wegen Zahlungsunfähigkeit: Gartencenter Herde in Sölde stellt Geschäftsbetrieb ein

Gegen das Gartencenter Herde in Sölde hat das Amtsgericht Dortmund gestern wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung das Insolvenzverfahren eröffnet. Wie der zum Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Andreas Grund von der Kanzlei AndresSchneider Rechtsanwälte & Insolvenzverwalter mitteilt, wird der Geschäftsbetrieb der Herde’s Gartencenter Sölde GmbH zum 20. Oktober 2012 eingestellt, da keine Kaufangebote für eine Übernahme vorliegen. 

Am 1. Oktober startet der Ausverkauf im insolventen Gartencenter Herde in Sölde. Foto: Renate Veth

Insolvenzverwalter Andreas Grund muss deshalb den 65 Mitarbeitern und Aushilfen kündigen, heißt es weiter. Die Beschäftigten seien bereits über das Vorgehen informiert worden. Ein Kernteam wird den Angaben zufolge ab dem 1. Oktober 2012 den Ausverkauf mit entsprechenden Rabatten in Dortmund-Sölde beginnen. Entgegen der bisher üblichen Öffnungszeiten bleibe das Geschäft ab sofort an Sonn- und Feiertagen geschlossen.

Wie das Amtsgericht Dortmund bekannt gab, sind Forderungen der Insolvenzgläubiger bis zum 6. November 2012 unter Beachtung des § 174 InsO beim Insolvenzverwalter anzumelden. Wer Verpflichtungen gegenüber dem Gartencenter Herde in Sölde habe, wird aufgefordert, nur noch an den Insolvenzverwalter zu leisten.

Die Herde's Gartencenter Sölde GmbH aus Dortmund hatte am 17. Juli 2012 beim zuständigen Amtsgericht in Dortmund einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt. Das Gericht hatte daraufhin Rechtsanwalt und Sanierungsexperte Andreas Grund zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Am 26. September 2012 wurde das Verfahren eröffnet und Grund zum Insolvenzverwalter bestellt.

Die Herde’s Gartencenter GmbH Dortmund auf der Bornstraße sowie die Herde’s Gartencenter GmbH in Iserlohn sind unabhängige und selbstständige Unternehmen und daher in keiner Weise vom Insolvenzantrag betroffen. (ts)