TASPO GartenMarkt

Wie von Geisterhand getopft, ausgestellt und gerückt

Technikeinsatz am lebenden Objekt: In einem leibhaftigen Gartenbaubetrieb, bei Gartenbau Weirich in Straelen, zeigten Visser (NL-s'Gravendeel) und Horticoop (NL-Katwijk) während eines Tages der offenen Tür den Space-O-Mat und Pflanzautomat bei der praktischen Arbeit. In der geräumigen Arbeitshalle stehen sich zwei Pflanzmaschinen PC-11 schräg gegenüber, eine mit zwei und die andere mit vier Greifarmen. Gemeinsam schaffen sie bis zu 9.000 Töpfe pro Stunde, erklärt Thomas Bauer, Visser-Verkaufsleiter Deutschland. Die Aufstellung der beiden Maschinen ermöglicht, dass eine Person zum Bestücken und auch zur Kontrolle ausreicht Die Töpfe gelangen hier auf das Space-O-Mat-Band, eine Stange begrenzt und sorgt für ordentliches Aufstellen der Töpfe in Reih und Glied. Dann werden sie mit dem Space-O-Mat in die Gewächshausabteilung gebracht. Je nach Kultur werden sie nach einigen Wochen zurückgeholt, auf das Space-O-Mat-Band gesetzt mit einem Rückholroboter. Ganz neu vorgestellt wurde der Prins (NL-Maasdijk) Sprinter 1.0 aus einer neuen Generation Gabelstapler, der speziell für Containerfelder mit geringer Tragkraft entwickelt wurde. Visser hat nach eigenen Angaben die Exklusivvertretung für Prins-Stapler in Deutschland. Der neue ist eine Erweiterung des Angebotes, ist 400 Kilogramm leichter und hydraulisch angetrieben, mit zwei Gängen ohne Kupplung. Gerade bei unebener Fläche, beispielsweise draußen auf Mypexfolie, behält er trotzdem seine exakte Geschwindigkeit und sorgt für exakteres Absetzen der Töpfe und Container. Ab dem Sommer gibt es ihn auch mit Gas-Antrieb, der sowohl drinnen wie draußen fahren kann. Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der TASPO 14/09