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Wiesmoor: neues Biomassekraftwerk stabil am Netz

Das neue Biomasseheizkraftwerk im ostfriesischen Wiesmoor läuft inzwischen sehr stabil und sichert die Wärmeversorgung von 13 Unterglasbetrieben in der Gärtnersiedlung Wiesmoor-Hinrichsfehn. Das teilt die EPW Energiepark Wiesmoor GmbH mit, die Bauherr und Betreiber des 12,5 Millionen Euro-Projekts ist. 

Das neue Biomassekraftwerk ist seit Februar am Netz und versorgt 13 Gartenbaubetriebe mit Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen. Werkfoto

Die Anlage war im Februar mit nur drei Monaten Verzögerung und einer elektrischen Leistung von rund zwei Megawatt ans Netz gegangen. Seit Anfang April läuft die gesamte Anlage nach leichten Kinderkrankheiten sehr stabil, so die Betreiber.

Rund 7,5 Megawatt Abwärme stehen den Gartenbaubetrieben den Angaben zufolge zur Beheizung der Gewächshausflächen zur Verfügung. Die Wärmemenge reiche aus, um den Wärmebedarf der angeschlossenen Gärtnereien zu über 90 Prozent ökologisch sinnvoll aus nachwachsenden Rohstoffen zu decken.

„Das ist in dieser Größenordnung bisher einzigartig in Deutschland und soll in Zukunft auch für unser Marketing genutzt werden“, so Lars Dehne. Die Dehne Topfpflanzen GmbH & Co. KG ist eines der Wiesmoorer Gartenbauunternehmen, die seit Februar günstige Abwärme aus dem neuen Kraftwerk beziehen.

Gesellschafter der EPW Energiepark Wiesmoor GmbH mit Sitz in Wiesmoor sind die ICS Energietechnik Ges. mbH, die NIBA GmbH, die Gesellschafter der Dehne Topfpflanzen GmbH & Co. KG Lars Dehne und Robert Kleinschnitker sowie Siegfried Dehne. Insgesamt wurden rund 12,5 Millionen Euro in die Anlage investiert. (ts)