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Wörlein: Familie will Unternehmen fortführen

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Für Wörlein soll es trotz finanzieller Schieflage weitergehen. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, will die Inhaberfamilie das Unternehmen nach der Insolvenz zurückkaufen. Die Schuldensumme soll derweil durch Grundstücksverkäufe sowie einen Insolvenz-Abverkauf im Gartencenter Wörlein zumindest kleiner werden.

In der Wörlein GmbH ist neben dem Gartencenter und dem Großhandel auch der Garten- und Landschaftsbau organisiert. Foto: Renate Veth

Wörlein: Insolvenz-Abverkauf im Gartencenter

Dem Insolvenzverwalter der Baumschule Wörlein, Dr. Robert Hänel, zufolge findet der Abverkauf statt, weil das Sortiment im Gartencenter so nicht weitergeführt wird. Im Verkauf der Baumschule soll das Angebot hingegen zu Beginn der Saison wie üblich wieder aufgefüllt werden, schreibt das Blatt. Zur Sicherheit wollen die Verantwortlichen demnach aber noch einen möglichen Wintereinbruch abwarten.

Oberste Zielsetzung in dem laufenden Insolvenzverfahren bleibe aber, sowohl die Baumschule als auch die Wörlein GmbH – in der das Gartencenter, der Großhandel und der Garten- und Landschaftsbau organisiert sind – fortzuführen. Die Gespräche darüber, wie die Fortführung der Unternehmen im Einzelnen aussehen soll, sind dem Bericht der Augsburger Allgemeinen zufolge jedoch noch nicht abgeschlossen.

Familie Wörlein will Baumschulbetrieb aufrechterhalten

Wie es weiter heißt, will die Familie Wörlein den Baumschulbetrieb wie gehabt im alten Kerngeschäft aufrechterhalten. Der Insolvenzverwaltung sowie dem Hauptgläubiger habe die Familie dem Bericht zufolge angeboten, das Unternehmen zurückzukaufen.

Im vergangenen September hatten sowohl die Wörlein GmbH als auch die Ludwig Wörlein Baumschulen als Einzelunternehmen einen jeweils eigenen Insolvenzantrag gestellt. Als Grund für die finanzielle Schieflage des Traditionsunternehmens wurde nicht der Bau des Gartencenters angeführt, sondern der Umstand, dass zuviel Ware vorgehalten worden sei.