WVG Nord verabschiedet langjährige Weggefährten

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Buchwald, Schoppa und Arnsmeyer wurden vom WVG Nord verabschiedet. Foto: WVG Nord

Der Wirtschaftsverband Gartenbau Norddeutschland (WVG Nord) hat seine langjährigen Mitarbeiter und Weggefährten Dr. Hans Hermann Buchwald, Lutz Arnsmeyer und Dr. Frank Schoppa verabschiedet. Buchwald war bis 2021 Vizepräsident des WVG Nord, Arnsmeyer und Schoppa beide Verbandsgeschäftsführer.

Buchwald scheidet als Vizepräsident aus

Im Rahmen der Delegiertenversammlung fanden die Verabschiedungen der drei langjährigen Wegbegleiter des Verbandes statt. Dr. Hans Hermann Buchwald studierte an der Universität Hannover Gartenbauwissenschaften und schloss im Jahre 1987 promoviert ab. Es zog ihn im Anschluss in den elterlichen Betrieb nach Malente, den er schließlich 1991 übernahm. Daraus hervor ging dann sein Unternehmen Pflanzencenter Buchwald, das 2010 betriebsübergreifend 50-jähriges Jubiläum feiern konnte. Laut WVG Nord zeichnete Buchwald ein ausgewöhnliches berufsständisches Engagement aus, das er von 1997 bis 2007 als Vorsitzender der Landesfachgruppe zierpflanzenbau des Gartenbauverbandes Nord einbrachte. 2006 wurde er zudem zum Beisitzer im Geschäftsführenden Präsidium des Verbandes ernannt und ein Jahr später zu dessen Vizepräsidenten. Dieses Amt bekleidete er auch nach der Fusion mit dem Wirtschaftsverband Niedersachsen-Bremen im Jahr 2019 und blieb bis 2021 in dieser Position. Zudem trug er noch die Verantwortung als erster Schatzmeister des fusionierten Verbandes. Darüber hinaus engagierte sich Dr. Buchwald auch in der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, dessen Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Fachausschusses Gartenbau er seit 2003 ist. Auch hier tritt er noch in Funktion des Vorsitzenden des Finanzausschusses der Kammer in Erscheinung.

Arnsmeyer begleitete Fusionen

Lutz Arnsmeyer ist studierter Agrarökonom, seinen Abschluss legte er an der Universität Göttingen ab und war zunächst in einer Marketingagentur tätig. Bereits 1991 folgte der Eintritt in die Geschäftsführung des Landesverbandes Gartenbau Niedersachsen mit Sitz in Hannover. Er begleitete die Fusionen des Verbandes innerhalb Niedersachsens und Bremen (2009), sowie die Fusion zum Wirtschaftsverband Gartenbau Norddeutschland. „Der Reiz, aber auch der Anspruch meiner Arbeit lag darin, dass das Arbeitsfeld so unglaublich vielschichtig war. Die Arbeit für einen Arbeitgeber-, Unternehmer-, und Fachverband hat mir immer sehr viel Freude und persönliche Erfüllung bereitet. Ich konnte eine mir sehr sympathische Branche vertreten“, resümiert Arnsmeyer die zurückliegenden 30 Jahre in der Verbandsarbeit.

Schoppa verlässt Verband auf eigenen Wunsch

Darüber hinaus verlässt auch Dr. Frank Schoppa auf eigenen Wunsch den WVG Nord. Der promovierte Diplom-Forstwirt und Assessor des Forstdienstes ist seit 2005 Verbandsgeschäftsgeschäftsführer zunächst des Gartenbauverbandes Nord (GVN) mit Sitz in Hamburg, anschließend nahm er diese Position auch nach der Fusion mit dem Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB SH) wahr. In Schoppas Amtszeit fallen unter anderem wichtige Ereignisse wie die Einweihungen des Gartenbauzentrums Ellerhoop und des Kompetenzzentrums für Gartenbau und Landwirtschaft in Hamburg, die BUGA Schwerin und die ersten drei Landesgartenschauen in Schleswig-Holstein. „Mit dem WVG Nord haben wir einen leistungsfähigen Regionalverband im Norden geschaffen, der sich die nächsten Jahre auf seine Arbeit für die Mitglieder konzentrieren kann“, so Schoppa. Seine Funktion als Verbandsgeschäftsführer des BdB Schleswig-Holstein, die er seit 2000 ausübt, fort.

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