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Zehn Heckenscheren getestet: Urteil durchwachsen

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Der Industrieverband Garten (IVG) unterzog kürzlich zehn akkubetriebene Heckenscheren umfassenden Tests. In Kooperation mit dem VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut wurden die Geräte vor allem auf Sicherheit und Funktionalität geprüft. Einige Geräte wiesen laut Mitteilung des IVG deutliche Mängel auf.

Das Urteil des Heckenscheren-Test fällt durchwachsen aus. Foto: juefrafoto/ Fotolia

Im Auftrag seiner Mitglieder der Fachabteilung Garten- und Rasenpflegegeräte wurden insgesamt zehn akkubetriebene Heckenscheren vom IVG getestet.  Dabei kamen Geräte der Einstiegsklasse bis 20 Volt und einer Schnittlänge von über 20 Zentimetern auf den Prüfstand. Die Geräte, die allesamt einen Anschaffungspreis von unter 100 Euro kosteten, stammten bei diesem Test aus Baumärkten, Discountern sowie aus dem Online-Handel. Bei den Tests ging es um Sicherheit, CE-Konformität und Laufzeit.

Testurteil bei einigen Geräten sehr durchwachsen

Beim Ergebnis kam der Industrieverband Garten auf teilweise erschreckende Ergebnisse. Im Hinblick auf die Sicherheit sind zwei Produkte als kritisch und zwei als problematisch zu beurteilen. Das sind insgesamt 40 Prozent der Probanden, die damit durchgefallen sind. In Punkto Laufzeit schnitten ebenfalls zwei Geräte besonders schlecht ab und hingen in Sachen Leistung deutlich hinter den Konkurrenten hinterher. „Wir werden die Anbieter der kritisierten Artikel umgehend über die Ergebnisse informieren und eine Handlungsempfehlung aussprechen“, erklärt George Brown, Technischer Referent beim IVG das weitere Vorgehen nach Abschluss der Testergebnisse. Um welche genauen Modelle es sich handelte, dazu machte der Verband in seiner Mitteilung hingegen keine Angaben.

Weitere Tests durch den IVG angekündigt

„Als Branchenverband treten wir für einen fairen und lauteren Wettbewerb ein und möchten mit dieser Marktbeobachtung dazu beitragen, den Verbraucherschutz zu stärken“, so Brown. „Deshalb werden wir solche Überprüfungen auch in Zukunft immer wieder durchführen.“ Um welche Produktgruppen es sich bei diesen angekündigten Tests handelt, ließ der IVG in seiner Mitteilung noch offen. Im IVG haben sich unter anderem Pflanzenhersteller, Produzenten von Forst-, Garten- und Rasenpflegegeräten, Hersteller von Garten-Lifestyle-Produkten, von Produkten zur Pflanzenpflege, -ernährung und -gesundheit, Hersteller von Substraten, Er-den und Ausgangsstoffen sowie Hersteller von Produkten für den Erwerbsgartenbau organisiert. Der Verband zählt aktuell um die 150 Mitglieder.