TASPO GartenMarkt

Zufrieden mit dem Muttertagsgeschäft

Das seit Wochen schöne Wetter hat vielen Unternehmen im Gartenbau bisher Rekordumsätze beschert – von Umsatzsteigerungen um rund 30 Prozent in den Monaten März und April gegenüber dem Vorjahr ist vielerorts die Rede. Dennoch: Auch in diesem Jahr schaffte es der Muttertag, diese wetterbedingt bisher so erfolgreiche Saison noch zu toppen, wie uns nicht repräsentative Betriebe in unserer Muttertagsumfrage bestätigten.

Nach wie vor spielt der Muttertag eine große Rolle, viele Kunden kamen gezielt vor allem auch in die Gartencenter, um ein Pflanzengeschenk speziell für diesen Anlass zu erwerben.

Nicht ganz so zufrieden zeigte sich dagegen manches Blumenfachgeschäft – der Muttertag ist auch hier nach wie vor Hauptumsatzträger, bei manchen verzeichnete der Umsatz teils allerdings leichte Rückgänge. Vielleicht hat das mit einer Tendenz zu tun, die sich bereits seit Jahren immer deutlicher zeigt: Der voluminöse Strauß roter Rosen, das Standardkörbchen mit rotem Herz haben in vielen Fällen ausgedient, vor allem, wenn das Wetter sommerlich ist.

Gefragt sind immer mehr individuelle, oft für den Outdoor-Bereich geeignete Pflanzengeschenke, die zu den – oftmals gärtnerischen Vorlieben – der Empfängerin passen. Und an denen sie möglichst lange Freude hat – Stämmchen, Ampeln, auch Gehölze werden als Muttertagsgeschenk zunehmend in den Einkaufswagen geladen.

Und hier gibt es die größte Auswahl nun einmal bei größeren Anbietern. Eines scheint das Muttertagsgeschäft auf jeden Fall nicht beeinflusst zu haben: Die Berichterstattung der Zeitschrift Öko-Test, die auf allen getesteten Blumensträußen Pflanzenschmutzmittel fand, hat weder auf den Blumenimport noch beim Muttertagsverkauf einen gravierenden Einfluss gehabt, wie unter anderem der Verband des Deutschen Blumen-Groß- und Importhandels (BGI) bestätigt.

Der nämlich zeigt sich mit dem diesjährigen Muttertagsgeschäft genauso zufrieden wie die von der TASPO befragten Gartencenter und Blumenfachgeschäfte.

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