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Zukunftsfähig heizen: Automatische Kessel halten Grenzwerte ab 2015 schon heute ein

Ab 1. Januar 2015 gelten für Festbrennstoffkessel die deutlich schärferen Grenzwerte der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV), Stufe 2. Um diese Grenzwerte (vor allem für Feinstaub) einzuhalten, war bislang der Einsatz externer Filtertechnik notwendig, die aber sehr kostenintensiv ist und den Brennstoffverbrauch erhöhen kann. Automatische Kessel können die Grenzwerte ab 2015 schon heute ohne zusätzlichen Filter einhalten, informiert ShepconEnergy (Bülstringen/Sachsen-Anhalt). 

Kesselanlage mit Ausdruck der Abgasmessung. Werkfoto

„Es ist uns gelungen, die Kesselarchitektur unserer automatischen Shepcon-Heizsysteme so zu optimieren, dass die Entstehung von Feinstaub im Abgas auf unter 20 Milligramm pro Kubikmeter reduziert wird. Das bedeutet, die Verbrennung unserer spezifizierten Steinkohle erfolgt so sauber, dass wir die zulässigen Grenzwerte für 2015 schon heute einhalten“, erklärt Ralf Konduch von ShepconEnergy. Da den Angaben zufolge keine zusätzlichen Filter benötigt werden, erzielen die automatischen Kessel von ShepconEnergy höchste Wirkungsgrade. Dies reduziere die Anschaffungs- sowie Betriebskosten.

Die prozessorgesteuerte saubere Verbrennung wirke sich auch auf die Wartungsintervalle für das Heizsystem aus. Während herkömmliche Festbrennstoffkessel meist wöchentlich gereinigt werden sollten, sei bei den Heizsystemen von ShepconEnergy die Reinigung nur zwei- bis dreimal im Jahr notwendig.

Auch der Ascheanfall sei mit weniger als zwei Prozent extrem niedrig. Verschlackung komme bei diesem Brennstoff-Kesselsystem nicht vor. Die Heizkosten gibt Konduch mit etwa zehn Prozent günstiger an als bei Hackschnitzeln und rund 45 Prozent günstiger als bei Holzpellets.

Der Projekt-Service zu den Kesselanlagen von ShepconEnergy umfasst den Angaben zufolge generell die technische Beratung, die Justage mit modernsten Abgasmessgeräten, die Einweisung des Betreibers und die gesicherte Versorgung mit dem empfohlenen Brennstoff. Ein optimal konfiguriertes Heizsystem bürgt laut Konduch für niedrigste Verbrauchswerte, eine hohe Betriebssicherheit bei geringem Wartungsaufwand und höchst möglicher Umweltschonung.

Weitere Informationen gibt es unter Tel.: 03 90 58–97 59 32 oder E-Mail: info(at)shepcon.de. (ts)