Grüne Branche

6 Prozent kleinere Zwiebelernte in der EU als 2012

6 Prozent kleiner ausgefallen ist die Zwiebelernte in der Europäischen Union in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr. Sie ist damit bereits zum zweiten Mal in Folge rückläufig, teilt die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI, Bonn) mit. Auch in Deutschland werde die Produktion das Vorjahresniveau um elf Prozent verfehlen.

Ein knapperes Angebot zieht laut AMI meist höhere Preise nach sich. Im Oktober zahlten die Verbraucher für ein Kilogramm Zwiebeln in Ein- bis Eineinhalb-Kilogramm-Einheiten 0,77 Euro, gegenüber 0,63 Euro in 2012.

Aber auch in Frankreich und Großbritannien werden weniger Zwiebeln geerntet als im vergangenen Jahr. Doch wie sieht das französische Zwiebelsortiment überhaupt aus, und was machen beispielsweise die Briten im Zwiebelanbau anders als wir? Welche Mengen werden in Polen und Russland produziert? Dies und vieles mehr wird auf dem 1. von AMI und RLV organisierten Zwiebelforum diskutiert werden.

Auf dem Forum am 16. und 17. Januar 2014 in Bonn werden auch weltweite Handelsströme analysiert, denn immerhin gelangen nach Deutschland in jedem Jahr etwa 60.000 Tonnen Zwiebeln von der südlichen Hemisphäre. Welche Mengen stehen in den klassischen Lieferländern auf der anderen Erdhalbkugel für die bevorstehende Saison zur Verfügung? Die aktuellsten Meldungen aus Neuseeland und Australien zeigen leichte Flächeneinschränkungen. Neben marktrelevanten Themen werden auf dem Forum auch Anbauthemen nicht zu kurz kommen, informiert die AMI.

Das komplette Programm gibt es im Internet unter www.moehrenundzwiebelforum.de. (ts)