Grüne Branche

Ab 2016: Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen kommt

Ab 2016 wird es einen Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen geben. Die gärtnerischen Berufsverbände in Baden und Württemberg arbeiten bereits seit längerer Zeit auf hauptamtlicher und ehrenamtlicher Ebene intensiv zusammen. Jetzt ist auch die Entwicklung eines Zusammenschlusses mit dem derzeitigen Hessischen Gärtnereiverband in Vorbereitung. 

Anhand dieses Bildes wies Thomas Vohrer auf einer der Regionalversammlungen auf den vorgesehenen Aufbau des künftigen Berufsverbandes hin. Foto: Edgar Gugenhan

Um die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der gärtnerischen Berufsverbände in Baden-Württemberg über diese Entwicklung zu informieren, gab es bereits drei Regionalversammlungen im Dezember, weitere folgen am 13., 15. und am 23. Januar.

Ein Verband, drei Geschäftsführer
Mit der Fusion der drei Berufsverbände soll die neue Organisation den Namen Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen erhalten, informierte Thomas Vohrer, Geschäftsführer des Württembergischen Gärtnereiverbandes. Ein Logo für den neuen Verband sei in Vorbereitung. Als Fusionsziele wurden besonders der Erhalt und die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der berufsständischen Interessenvertretung in Baden-Württemberg und Hessen hervorgehoben.

Drei Geschäftsstellen würden beibehalten, damit die erforderliche Nähe zu den Mitgliedern gewährleistet bleibt. Jede der drei Geschäftsstellen wird von einem Geschäftsführer geleitet. Damit bleiben Thomas Vohrer (Württemberg) und Jochen Reiss (Baden) in ihren Regionen als Geschäftsführer tätig, während Hans-Georg Paulus (Hessen) als Hauptgeschäftsführer fungiert.

Organe des Verbandes
Innerhalb des künftigen Gartenbauverbandes Baden-Württemberg-Hessen wird es sechs Fachorgane geben. Sie sind für die jeweiligen Gebiete zuständig. An der Spitze wird ein geschäftsführender Vorstand stehen. Er setzt sich zusammen aus einem Präsidenten, zwei Vizepräsidenten und einem weiteren Vizepräsidenten, der zugleich die Aufgabe eines Schatzmeisters des neuen Verbandes ausüben wird.

Um sämtliche Aufgabenbereiche innerhalb dieses neuen Verbandes tatsächlich erfüllen zu können, wird außerdem ein Hauptausschuss gegründet, dem Kreisgärtnermeister und Delegierte, den jeweiligen Aufgabengebieten entsprechend, angehören. Zum Aufgabenbereich des neuen Verbandes sollen weiterhin die Gärtnerbörsen und gärtnerische Ausstellungen gehören. Ferner geht es darum, weiterhin eine Betreuung der gärtnerischen Beratungsdienste zu ermöglichen und alle wirtschaftlichen Tätigkeiten im Sinne berufsständischer Interessen zu intensivieren. (gug)

Mehr zum neuen Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen lesen Sie in der aktuellen TASPO 1/2015