Grüne Branche

Absatz hektisch und unplanbar

Verband deutscher Forstbaumschulen
Armin Vogt (Pinneberg), Erster Vorsitzender des Verbands deutscher Forstbaumschulen (VDF), und VDF-Geschäftsführer Alain Paul (Norderstedt) zogen im Gespräch mit der Deutschen Baumschule eine erste Bilanz des letzten Jahres.

Durch die Wetterkapriolen 2017 stiegen die Produktionskosten bei Forstgehölzen massiv an. Das bringt die deutschen Forstbaumschulen derzeit unter erheblichen Druck. Denn höhere Preise zur Kompensation des Kostenanstiegs erscheinen unrealistisch.

So lief die Saison 2017
Für die Forstbaumschulen war der Witterungsverlauf 2017 katastrophal: Auf einen zu milden, nassen Winter folgte ein sehr warmer März mit weit entwickelter Vegetation. Im April sorgten dann Spätfröste für ein massives Abfrieren von Blüten. Ab Frühsommer habe es vor allem im Hauptproduktionsgebiet in Norddeutschland zu oft und zu viel geregnet, beschreibt Alain Paul. Darunter hätten viele Forstpflanzen gelitten.

Zudem waren etliche Produktionsflächen über lange Phasen nicht befahrbar – ein großer Teil der Arbeiten, etwa das Unkrautjäten, musste daher per Hand erledigt werden. Vielerorts kam es zu Personalengpässen, so Vogt. Auch das Roden im Herbst sei wegen der vielen Niederschläge sehr schwierig gewesen. Die Folge: insgesamt stark gestiegene Produktionskosten. „Allein das Roden war im letzten Jahr bis zu viermal teurer“, resümiert Vogt. Dr. Antje Lemke


Lesen Sie den ausführlichen Artikel in Ausgabe 02/2018 Deutsche Baumschule