Grüne Branche

Absatzfonds: Laut BVZ keine Alternative im Zierpflanzenbau

Der Absatzfonds bleibt nach Auffassung des Vorstandes des Bundesverbandes Zierpflanzen (BVZ) ohne Alternative und muss dem deutschen Gartenbau als Marketinginstrument erhalten bleiben. Der BVZ steht zu dem erfolgreichen, von der Gartenbauwirtschaft getragenen System. Der BVZ-Vorstand sieht zwar die Notwendigkeit, das Absatzfondsgesetz regelmäßig den Erfordernissen anzupassen. Eine grundsätzliche Abkehr von der gesetzlichen Regelung, die dafür Sorge trägt, dass alle Gartenbaubetriebe in gleicher Weise an den Kosten beteiligt werden, wird allerdings kategorisch abgelehnt. Auch ein Auseinanderdividieren der Land- und Ernährungswirtschaft im Rahmen der aktuellen verfassungsrechtlichen Prüfung des Gesetzes müsse unter allen Umständen vermieden werden, erläutert der BVZ-Vorsitzende Heinrich Hiep. Die Anzahl der Maßnahmen, die aus den Absatzfondsmitteln finanziert werden, geht weit über die bekannten gedruckten Marketingmaßnahmen hinaus. Neben der klassischen Werbung und der Öffentlichkeitsarbeit mit der Unterstützung der objektiven Berichterstattung werden auch der Export, zum Beispiel deutscher Zierpflanzen, und die Marktforschung aus den Mitteln des Absatzfonds finanziert.