Grüne Branche

Acht Schaugärten entstehen für Landesgartenschau Neuenburg

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In Baden-Württemberg startet im nächsten Jahr die Landesgartenschau in Neuenburg. Wie der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg (VGL BW) bekannt gab, haben die Mitgliedsbetriebe mit den Bauarbeiten zu den acht verschiedenen Schaugärten kürzlich begonnen.

Beim Spatenstich zu den Schaugärten: Bernd Hopp (Gartenschaubeauftragter des VGL-BW), Jacky Wolff (Vizepräsident der UNEP), Jean Michel Aziere (Präsident der UNEP im Osten Frankreichs), Andreas Jackobs (Regionalvorsitzender der Region Südlicher Oberrhein, VGL-BW), Bürgermeister Joachim Schuster, Reiner Bierig (VGL-BW Geschäftsführer), Andrea Leisinger und Nils Degen (beide Geschäftsführer der LGS Neuenburg). (v.l.) Foto: VGL-BW

Acht „Gärten in Rheinkultur“ entstehen

Zwischen 70 und 200 Quadratmeter groß werden die acht Schaugärten sein, zu denen die Bauarbeiten mittlerweile laufen. Unter dem Titel „Gärten in Rheinkultur“ präsentiert auch der französische Schwesterverband UNEP einen Beitrag. Dabei stehen Themen Nachhaltigkeit und Natürlichkeit nicht nur in den Schaugärten im Mittelpunkt, sondern auch auf den angrenzenden Flächen, die nach der Gartenschau zum Naturschutzgebiet werden sollen und großzügige Naherholungs- und Freizeitbereiche umfassen.

Pools, Stauden und Gräser in den Gärten

Die Firma Ebner Garten-, Landschaft-, Sportplatzbau aus Bad Säckingen beteiligt sich mit dem Garten „Mediterrane Postkartenszene zum Eintauchen“ mit Pinien, die angenehmen Schatten spenden, einem Naturpool, der durch ein spezielles Kiessubstrat ohne Chlor und Chemie auskommt und einer blütenreichen Bepflanzung aus Stauden, Gräsern und Farnen. Der Garten „Etagen-Reich“ kommt von Hügel – mehr Garten aus Rümmingen. Mittelpunkt der zwei Etagen bildet eine runde Feuerstelle. Stauden und Gräser sorgen für ein angenehmes Klima, Schatten spendet mehrstämmiger Japanischer Schlizahorn. Auch in diesem Garten sorgt ein Pool für die nötige Abkühlung. Das Unternehmen Glatz Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Freiamt beteiligt sich mit „Spannungsreich – von stylisch bis traditionell“. Hier gibt es zwei linear geformte und von einem modernen Kubus getrennte Teiche, einer für edle Fische, der andere für Hausbewohner. Für Schatten sorgen hier zwei Sumpf-Eichen (Quercus palustris), den blumigen Duft verbreiten immergrüner Sternjasmin und ausgesuchte beige- und violettfarbenen Stauden, Gräser und Zwiebelpflanzen. Mit einem „Garten im Modell“ geht Garten-Hirsch GmbH aus Neuenburg an den Start. Auf acht Quadratmetern zeigt man hier auf Tischhöhe, was im Garten so möglich ist. Ein Badeteich mit Holzdeck, ein Poolhaus mit Außendusche, verschiedene Sitzgelegenheiten sowie Terrassen, große Schattenbäume, eine Doppelschaukel, Rasenflächen und Sichtschutzpflanzungen werden hier gezeigt.

Französischer Verband beteiligt sich

Von hochwertigem Riemchenmauerwerk und Solitärgehölzen eingerahmt präsentiert sich der Garten „Behütetes Kleinod“ der Firma Die GartenDesigner aus Waldkirch-Siensbach. Hier wurde auf Privatsphäre Wert gelegt, weshalb der Garten von außen nicht einsehbar ist. Neben einem Natursteinbrunnen gibt es hier auch ein Hochbeet aus Natursteinmauerwerk. Die wichtige Balance stellt die fast identische Mauer mit integrierter Bank auf der gegenüberliegenden Seite des Gartens her. „Deutschland trifft Frankreich – L’Allemagne rencontre la France“ lautet der Beitrag von Scherer GmbH aus Sölden. Hier inspirierten die Wellen des Rheins die Formensprache. Südliche Nutzpflanzen wie Oliven, Wein, Lavendel und Kräuter wachsen hier und ein plätschernder Bach mäandert durch den Garten. Beim „Energiegarten“ von den Betrieben Jackobs und Staenke GmbH & Co. KG aus Müllheim und der Emmendinger Firma Froschkönig Gärten wurde Wert auf das harmonische Zusammenspiel von Wasser, Pflanzen und Stein gelegt. Mit einem puristischen Design steht im Zentrum ein stylisches Gartenhaus aus Beton, darüber hinaus gibt es einen Naturpool mit üppig bepflanzter Uferzone. Als letzter Beitrag ist der französische Schwesterverband des Garten- und Landschaftsbaus, UNEP, beteiligt und ergänzt die sieben deutschen Gärten mit dem Garten der Firma Wolff René & Fils Espaces verts aus Hoerdt.

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