Grüne Branche

Änderung des Saatgutverkehrsgesetzes

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Alte Obstsorten erhalten und gleichzeitig Gärtnereien stärken, die z.B. Stecklinge und Jungpflanzen produzieren: Darauf zielt der Entwurf zum vierten Gesetz zur Änderung des Saatgutverkehrs ab, der heute vom Bundeskabinett verabschiedet wurde.

Gärtnereien, die Jungpflanzen und Stecklinge produzieren, sollen von der Änderung des Saatgutverkehrsgesetzes profitieren. Foto: Viola F.Holtz Fotolia

Saatgutverkehrsgesetz: setzt EU-Vorschriften in nationales Recht um

Das Saatgutverkehrsgesetz regelt die Anforderungen an Erzeugung und Vermarktung von Saatgut und so genanntem Vermehrungsmaterial (z.B. Jungpflanzen und Stecklingen). Die jetzige Änderung des Saatgutverkehrsgesetzes setzt geänderte Vorschriften der EU in nationales Recht um. Gute Ergebnisse im Obstbau hängen in entscheidendem Maß von Qualität und Gesundheit des Vermehrungs- und Pflanzenmaterials zur Fruchterzeugung ab.

Saatgutverkehrsgesetz: Änderung stärkt Gartenbau und erhält alte Obstsorten

„Mit der Gesetzesänderung stärken wir gartenbauliche Betriebe und den Erhalt alter Obstsorten. Die Vorgaben an Saatgut und Jungpflanzen sichern Gärtnereien und damit auch privaten Verbrauchern eine sehr gute Qualität für den Anbau von Obst. Darüber hinaus schaffen wir im Saatgutrecht eine Gesamtliste von Obstsorten, die auch sehr viele alte Sorten enthält. Damit machen wir alte Obstsorten bekannt, tragen zum Erhalt dieser Obstsorten bei und fördern den traditionellen regionalen Anbau in Deutschland“, kommentiert Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt.