Grüne Branche

Aktionswochenende der Friedhofsgewerke in Norderstedt

Großes Engagement der norddeutschen Friedhofsgärtner am ersten Septemberwochenende auf der Landesgartenschau (LGS): Am Samstag nahmen sie getreu dem auf ihren lila T-Shirts angezeigtem Motto „Gemeinsam statt einsam – Wir Friedhofsgärtner“ am ersten Drachenbootrennen Norderstedts teil und am Sonntag veranstalteten sie zusammen mit den Floristen und Steinmetzen den „Tag des Friedhofs“ im Feldpark zwischen dem Himmelszelt der Kirche und den Gärten der Erinnerung.

30 Boote mit Teams von je 20 Personen aus den unterschiedlichsten Firmen gingen in Dreiergruppen an den Start. Obwohl die Friedhofsgärtner aus Schleswig-Holstein und Hamburg zum ersten Mal gemeinsam in einem Boot saßen, fuhren sie gleich auf einen Platz im vorderen Drittel und bewiesen damit schon beim ersten Rennen ihren Sportsgeist und ihre Teamfähigkeit. „Wir sind mit dem 9. Platz von 30 Booten mehr als zufrieden“, resümiert Nadia Reumann von der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Schleswig-Holstein nach dem letzen Rennen. Im Laufe des Tages sei die Stimmung unter den Paddlern und mitgereisten Fans immer weiter angestiegen. Die Freude über den 9.Platz und einen gelungenen Tag spiegelte sich in den Gesichtern aller wieder und plötzlich leuchteten 20 lila T-Shirts im See. Das gesamte Team der Friedhofsgärtner war in voller Montur in den See gesprungen. Ihr Schlachtruf „Ruhe sanft“ sei über das gesamte Gelände hörbar gewesen und die Friedhofsgärtner wurden – im positiven Sinne – zu den größten Stimmungsmachern. „Auch wenn andere Teams schneller waren und gewonnen haben, hatten wir, denke ich, den meisten Spaß“, zeigt sich die Geschäftsführerin der Treuhandstelle zufrieden. Zur offiziellen Siegerehrung um 18.00 Uhr bekam jeder Teamkapitän die Medaillen für seine Mannschaft überreicht. Bei der anschließenden eigenen Siegerehrung hängte Reumann jedem ihren Mitpaddler die Medaille um und beglückwünschte sie. Ihr Fazit: „Das war ein erfolgreicher, lustiger und schöner Tag!“ Mehr dazu in der Oktober-Ausgabe der Friedhofskultur ab Seite 10.