Grüne Branche

Alpen-Sandkraut mit Besonderheit

Arenaria montana ‘Summer White’ könne im Gegensatz zu üblichen Arenarien hervorragend einjährig kultiviert werden. Auch späte Topftermine für den Verkauf als blühender Herbstartikel sind möglich, teilte Klaus Hess – Produktmanager Stauden bei FloriPro Services/Syngenta Seeds – mit.

‘Summer White’, eine neue Arenaria montana-Sorte. Die Pflanzen dieser Art kommen mit relativ wenig Dünger aus. Foto: FloriPro

Herauszustellen seien der sehr homogene Wuchs dieser stecklingsvermehrten Sorte und die Durchblüheigenschaften bis in den Herbst hinein. Generell sollte Arenaria nicht zu feucht kultiviert werden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Arenaria montana reagiert empfindlich auf zu nasse Kulturführung. Gegen Rost und andere Blattfleckenkrankheiten sind vorbeugende Behandlungen mit Ortiva möglich. Wie alle Nelkengewächse sind die Arenarien anfällig für Rostpilze.

Als Ausgangsmaterial für die neue Sorte ‘Summer White’ bietet FloriPro bewurzelte Jungpflanzen im Xtray 128 an. Getopft wird in 13er-Töpfe, jeweils eine Jungpflanze pro Topf. Das Substrat muss gut durchlässig und locker sein. Zuschlagstoffe wie Perlite oder Styromull verbessern das Luftvolumen im Substrat. Ein Tonanteil bis zu zehn Prozent gilt als günstig.

Als günstige Topftermine für die Freilandkultur wurde der Zeitraum der Kalenderwochen 13 bis 29 genannt. Für die Gewächshauskultur sind Topftermine im Zeitraum der Kalenderwochen 1 bis 10 interessant. Was die Nährstoffversorgung angeht, so bildet eine Grunddüngung von maximal 1,5 bis zwei Kilogramm pro Kubikmeter die Basis. Während der Kultur wird flüssig nachgedüngt, doch soll man die Arenaria montana eher etwas „mager“ halten.

Mehr zu neuen Besonderheiten lesen Sie im TASPO extra Sortengalerie der aktuellen TASPO Ausgabe 09/2013. (kh/ts)